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Kürbis mit Himbeergeist

Kürbis mit Himbeergeist

In Teschendorfs Landgasthof steht der Wirt persönlich am Herd

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Quelle: Wittke

TESCHENDORF Gefüllter Hackbraten mit Pilzen und Kartoffeln? Oder doch Schweinesteak mit Kürbisschutney und Kroketten? Noch bevor der Gast dieser Tage den Teschendorfer Landgasthof überhaupt betreten hat, befindet er sich bereits in Gewissensnöten. Beide Tagesgerichte, die von einer Tafel im Vorgarten grüßen, versprechen einen geschmackvollen Aufenthalt. Ein Blick in die Speisekarte lässt schnell erahnen, worauf Inhaber und Küchenchef Peer Stolz mit seinem Team Wert legt: deutsche Küche, von der Hausmannskost über Fisch-, Geflügel- oder vegetarische Gerichte bis hin zu speziellen Kindergerichten oder halben Portionen bei den Hauptgerichten.
Wer etwas über die Auswahl der Zutaten oder die Zubereitung der Speisen wissen möchte, wendet sich am besten direkt an Peer Stolz. Im Landgasthof schwingt der Wirt noch persönlich Kochlöffel und Kelle.
Ich suche mir ein gemütliches Plätzchen auf einer Eckbank und freue mich auf eine fruchtige Tomatensuppe mit Wildreis. Aus der Tasse steigt heißer Dampf auf und während ich kräftig puste, gleiten meine Blicke über die historischen Fotos an den Wänden. Ein besonders häufiges Motiv ist der örtliche Männerchor „Concordia“. Die Sangesbrüder sind auch die Einzigen, die das Privileg genießen, am Freitag einkehren zu dürfen. Dann können sie in aller Ruhe proben, denn freitags ist Ruhetag.
Die Geschmacksnerven und der Magen haben mich gedrängt, Schweinesteak zu bestellen. Nicht vorrangig wegen des Fleisches, sondern vor allem wegen des Kürbischutneys. Die Kroketten möchte ich gegen Bratkartoffeln tauschen. „Kein Problem“, sagt der Wirt.
Um’s gleich vorweg zu nehmen: Das Kürbischutney war absolut lecker. „Das Geheimnis ist ein Schuss Himbeere“, verrät Peer Stolz. Vom Wirt erfahre ich auch, dass die Kürbisse aus eigener Ernte stammen. „Ich verwende gern Brandenburger Zutaten“, sagt der Küchenchef. Seinen Spargel bezieht er beispielsweise aus der Gegend um Kyritz, Pfifferlinge und Steinpilze sind im oberen Havelland gewachsen, der Kirschsaft kommt aus dem Spreewald, und das Wasser wird „gleich um die Ecke“ in Grüneberg abgefüllt.
Eine Einkehr in den Teschendorfer Landgasthof kann ich guten Gewissens empfehlen. Nur vor einem muss ich warnen: Wenn der Wirt ihnen den Teller vor die Nase stellt, seien Sie vorsichtig mit den Fingern. Neben einer liebevollen Zubereitung des Essens durch den Chef des Hauses und der Verwendung frischer Zutaten gehört auch das Servieren der Speisen auf heißen Tellern zur besonderen Note des Hauses.
info „Teschendorfer Landgasthof“, Trift 1, geöffnet täglich von 11 bis 22 Uhr, freitags Ruhetag, www.teschendorfer-landgasthof.de, Tel. 33094/5 13 84. Mehr Restaurant-Tests unter www.maz-online.de/Freizeit/Gastronomie/Nachschlag. (von Bert Wittke)

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