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Schulessen schmeckt Brandenburger Schülern

Gute Noten für Kantinen Schulessen schmeckt Brandenburger Schülern

Nudeln und Pizza hui, Spinat pfui. Bei der Frage nach dem Lieblingsessen hatten die jungen Teilnehmer einer bundesweiten Studie zur Schulverpflegung eine eindeutige Meinung. Die Brandenburger Kantinen bekamen im Ländervergleich überdurchschnittlich gute Noten. Nachholbedarf gibt es dennoch.

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Gegessen wird, was auf den Teller kommt – in Brandenburgs Schulkantinen offenbar gern.

Quelle: dpa

Potsdam. Brandenburgs Schüler sind mit dem Schulessen überwiegend zufrieden. Das legt eine bundesweite Studie der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg nahe, die am Montag in Potsdam vorgestellt wurde. Schüler der Klassenstufen 3 bis 13 waren aufgerufen, Noten zwischen 1 („sehr gut“) und 5 „(sehr schlecht“) für die Schulverpflegung zu vergeben. Die märkischen Grundschüler, die teilnahmen, bewerteten die Mittagsverpflegung mit der Durchschnittsnote 2,3. Dieses Ergebnis ist um 0,2 Prozentpunkte besser als der Bundesdurchschnitt. In der Sekundarstufe waren die Brandenburger Schüler ein wenig kritischer. Sie verteilten im Schnitt eine 2,6. Diese Note entspricht dem gesamtdeutschen Ergebnis. Insgesamt waren mehr als 12 000 Schüler befragt worden, in Brandenburg hatten sich 531 Schüler beteiligt. Zwar sei das Ergebnis nicht repräsentativ, wie Ulrike Arens-Azevedo von der HAW betonte, zugleich gebe es „offensichtlich eine ganze Reihe von Kindern, die das Essen gut finden.“ Signifikante Unterschiede zwischen Jungs und Mädchen habe es bei der Bewertung nicht gegeben.

Das Leibgericht im Primarbereich sind Nudeln, gefolgt von Pizza. Bei den älteren Schüler ist es genau umgekehrt. Wenig Anklang fanden bei den Teilnehmern der Studie hingegen Spinat, Suppen und Gemüse, die auf den letzten Plätzen rangierten. Bei den Lieblingsessen herrschte zwischen Flensburg und München laut Arens-Azevedo große Einigkeit.

Auffällig sei, so Arens-Azevedo, dass die Schüler bei der Mitgestaltung der Speisenauswahl, aber auch bei Tätigkeiten wie Tisch decken oder Getränke holen in Brandenburg praktisch überhaupt nicht einbezogen würden. Während bundesweit bereits nur 12,3 Prozent der Schüler rund um die Mittagsmahlzeit aktiv seien, seien es in der Mark mit 7,8 Prozent noch weniger. „Da ist noch viel zu tun“, sagte Arens-Azevedo.

Von Mischa Karth

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