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Wahl des Amtsdirektors wird angefochten

Brück Wahl des Amtsdirektors wird angefochten

Die eigentlich kürzlich mit der Wiederwahl des Brücker Amtsdirektor beendeten Turbulenzen gehen in eine neue Runde. Der knapp unterlegene Kandidat Marko Köhler hat angekündigt, das Besetzungsverfahren für den Führungsposten juristisch anfechten zu wollen. Das könnte weitreichende Konsequenzen haben.

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Drei Amtsmitarbeiterinnen beobachten die Stimmauszählung durch Andreas Kreibich, Michael Klenke und Renate Krüger (v. r.)

Quelle: Andreas Koska

Brück. Der lange Zeit um die Neuwahl des Brücker Amtsdirektors ausgetragene Kampf geht in eine neue Runde.

Marko Köhler, der bei der vor drei Wochen erfolgten Wahl knapp mit acht gegen sieben Stimmen unterlag, hat die Wahl angefochten. Deshalb ist noch nicht sicher, ob die am Montagabend auf der Tagesordnung des Amtsausschusses stehende Ernennung des alten wie neuen Amtsdirektors, Christian Großmann, tatsächlich stattfindet.

Als Anfechtungsgrund führt Köhler die von der Personalratschefin Ines Lahn vorgetragene Erklärung an. Darin betont Lahn, dass alle Verwaltungsmitarbeiter weiterhin gerne mit dem alten Verwaltungschef arbeiten wollen.

Marko Köhler will Brücker Amtsdirektor werden, unterlag aber knapp bei der jüngsten Wahl

Marko Köhler will Brücker Amtsdirektor werden, unterlag aber knapp bei der jüngsten Wahl.

Quelle: Andreas Koska

„Das geht nicht“, glaubt auch der stellvertretende Brücker Bürgermeister, Michael Klenke (SPD), der im Amtsausschuss mit die Auszählung vornahm. Er stört sich vor allem daran, dass nach Lahns Aussage alle Mitarbeiter das Bekenntnis unterschrieben hätten. So auch Großmanns Stellvertreter, Lars Nissen, der jedoch auch am Auswahlverfahren der Kandidaten beteiligt war.

„Ungerechtfertigte Einflussnahme“

„Die Erklärung wurde in der Einwohnerfragestunden abgegeben und war eine ungerechtfertigte Einflussnahme“, glaubt Köhler, der am Wahltag nicht anwesend war, jedoch über den Vorgang informiert worden sei. „Selbstverständlich wollte ich Amtsdirektor werden und will es immer noch“, sagte Köhler der MAZ. Ihn störe auch, dass die Erklärung der Personalratsvorsitzenden Lahn auf Briefbögen des Amtes an alle Ausschussmitglieder verteilt wurde. „Deshalb bin ich überzeugt, dass der Vorgang geprüft und untersucht werden muss, das habe ich dem Amt und der Kommunalaufsicht mitgeteilt, es geht um Gerechtigkeit“, so Köhler. Eine Klage vor dem Verwaltungsgericht habe er deshalb aber nicht eingereicht.

Da die Anfechtung wohl erst am Donnerstag erfolgte, ist damit zu rechnen, dass die Prüfung andauert und die Ernennung verschoben wird. Falls Großmann am Montag nicht ernannt wird, droht wegen der Sommerpause ein Vakuum. Großmanns jetzige Amtszeit endet am 3. September, dem letzten Ferientag. Da der Amtsausschuss frühestens am 5. September tagen kann, würde es mindestens für zwei Tage keinen Amtsdirektor geben.

Von Andreas Koska

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