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Wo wird mein Schulessen gekocht?

Luckenwalder Schüler bei bundesweitem Projekt Wo wird mein Schulessen gekocht?

Die Klasse 6a der Luckenwalder Friedrich-Ebert-Grundschule besichtigte am Montag die Schulküche der Luba, schaute in Töpfe, Pfannen und Kühlräume und erfuhr, wie man gesundes Essen kocht. Dort wird täglich ihr Mittagessen gekocht. Der Ausflug gehört zur Aktion „Mensa macht Schule“.

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Kochlehrling Mathias Saft (r.) und Küchenchef Marcel Schulze zeigen den Schülern, wie Kassler angebraten wird.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Ihr Mittagessen durften die Schüler der 6a der Luckenwalder Friedrich-Ebert-Grundschule am Montag mal dort einnehmen, wo es gekocht wird: in der Küche der Luckenwalder Beschäftigungs- und Aufbaugesellschaft (Luba). Unter dem Motto „Mensa macht Schule – besser essen mit In Form“ beteiligen sie sich mit ihrer Lehrerin Birgit Csapak an den bundesweiten Aktionstagen der Schulverpflegung und verfolgen den Weg von der Ware bis zur fertigen Portion. Die Ebert-Schule ist eine von 38 im Land Brandenburg, die den Schulköchen über die Schulter schauen. „Hier ist heute der Auftakt der Aktionswoche im Land“, sagte Katja Saupe von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Brandenburg.

Die Luba-Küche ist zum wiederholten Mal mit einem Qualitätszertifikat der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ausgezeichnet worden. „Doch ist gesundes Essen immer das, was bei Kindern gut ankommt?“, fragte Luba-Chef Jörg Kräker. Er legte den Mädchen und Jungen einen gesunden Mix aus süß, deftig und frisch ans Herz. „Makkaroni mit Tomatensoße sind superlecker, aber ungesund, wenn ihr es jeden Tag esst“, so Kräker.

Hintergrund zur Projektwoche

Initiator der Tage der Schulverpflegung ist „In Form – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“. In Brandenburg läuft die Aktion im fünften Jahr; die Luba nimmt zum ersten Mal teil.

Umgesetzt wird die Aktion von den Vernetzungsstellen Schulverpflegung. Sie beraten ganzjährig Schulleitungen, Lehrer, Eltern, Schulträger und Caterer. Ziel ist, die Qualität des Schulessens zu verbessern.

Die Luba liefert täglich rund 700 Portionen an Schulen in Luckenwalde und Nuthe-Urstromtal. Ein Schulessen kostet 3,05 Euro.

In der Luba-Küche arbeiten 30 Mitarbeiter (mit Ausgabekräften und Fahrern), davon vier mit Handicap.

Mit Küchenchef Marcel Schulze durften die Schüler dann einen Blick zwischen Kochtöpfe und Herd, in die Lagerräume, den Konvektomaten und den Kühlraum werfen. „Ausnahmsweise“, so der Chefkoch, denn normalerweise ist die penibel saubere Küche für Besucher tabu. „Jeden Morgen um 4 Uhr wird frische Ware angeliefert, Salate, Kartoffeln, Gemüse, denn hier wird frisch gekocht“, erklärt Schulze. Dann präsentiert er Riesentüten mit Reis und Nudeln, Rieseneimer mit Ketchup und Riesenbüchsen mit Sauerkraut. „Zum Teil machen wir das Sauerkraut aber auch selbst“, sagte der Koch.

„Ich hätte mir die Küche viel größer vorgestellt, wie eine Fabrik“, wunderte sich Enrik Werner. Andere bemängeln, dass Brötchen und Nüsse offensichtlich aus dem Supermarkt stammen. „Ich finde es trotzdem gut, dass hier jeden Tag gekocht wird“, sagte Alina Rinke, „vorher dachte ich, das sind alles Fertiggerichte.“

Dem Kochlehrling Mathias Saft durften sie beim Kassler anbraten zuschauen und dann sogar einen Schritt in den Froster wagen – bei minus 26 Grad. „Das hat mir am besten gefallen“, urteilte Cora Schulze. Lene Grimm hatten es die Riesentöpfe besonders angetan.

Am Ende wurde gemeinsam gegessen. Die Schüler hatten die Wahl zwischen Kartoffelsuppe mit Wiener oder Hefeklöße mit Heidelbeersoße.

Von Elinor Wenke

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