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Garnisonkirche in Potsdam

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Garnisonkirche
Nach dem Millionenkredit für das Potsdamer Kirchenprojekt
Standort der Garnisonkirche an der Breiten Straße.

Die Debatte um den Wiederaufbau des Turms der Potsdamer Garnisonkirche geht weiter. Gegner des Projekts halten den Beschluss der Landeskirche, den Turmbau mit 3,25 Millionen Euro zu unterstützen, für fragwürdig, weil er den kompletten Aufbau der Kirche nicht ausschließe. Dennoch gehe der Beschluss zum „Versöhnungszentrum“ in die richtige Richtung.

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Überraschende Ankündigung
Landesbischof Markus Dröge will Geld für den Wiederaufbau der Garnisonkirche geben, allerdings nur als Darlehen. Nun müssen die Synodalen noch zustimmen.

Jubel bei den Befürwortern des Wiederaufbaus der Potsdamer Garnisonkirche: Nun will auch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) Geld für das Projekt geben. Es ist die Rede von einem Darlehen in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Von der Landeskirche sollen 3,25 Millionen Euro kommen – Entscheidung am Samstag.

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Potsdam: Kein originalgetreuer Wiederaufbau
Das historische Schiff der Garnisonkirche.

Die Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche ist über ihren Schatten gesprungen: Sie besteht nicht mehr auf einen „historisch getreuen und vollständigen“ Wiederaufbau. Damit hofft der Verein, den Weg für einen 3,25-Millionen-Kredt durch die Landeskirche freizumachen. Ein Finanz-Fachmann warnt aber vor einem „Millionengrab“.

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Wiederaufbau Garnisonkirche
Am Standort Breite Straße soll der Turm der Garnisonkirche errichtet werden.

Ein Antrag der Kirchenleitung für die Landessynode schlägt die Bewilligung eines zinsfreien 3,25-Millionen-Kredits für den Aufbau des Turms vor. Aber: Bis Dezember 2016 muss die Garnisonkirchenstiftung es schaffen, selbst Spenden in Höhe von 2,8 Millionen Euro einzuwerben. Davor will die Landeskirche nur mit einem Teilbetrag von 250 000 Euro ins Risiko gehen

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Entscheidung im April
An der Breiten Straße solle die Garnisonkirche stehen.

Neues Geld für die Potsdamer Garnisonkirche: Für den Wiederaufbau der 1945 zerstörten Kirche soll die Garnisonkirchenstiftung 3,25 Millionen Euro als zinsfreies Darlehen von der evangelischen Landeskirche bekommen. Die Entscheidung wird voraussichtlich im April fallen.

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Debatte um Versöhnungszentrum in Potsdam
Sprengung der Reste der Garnisonkirche in Jahr 1968.

Die Initiative „Christen brauchen keine Garnisonkirche“ wollen sich offensiv in die Debatte um den umstrittenen Wiederaufbau des Gotteshauses einmischen. Unter dem Motto „Keine Versöhnung ohne Umkehr“ veranstaltet die Initiative am Dienstag eine Diskussionsveranstaltung in der Französischen Kirche am Bassinplatz – mit hochkarätigen Gästen.

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Satzungsänderung geplant
Turm der  Garnisonkirche

Überraschung im Hauptausschuss am Mittwochabend: Matthias Dombert, Vorsitzender der Fördergesellschaft Wiederaufbau Garnisonkirche (FWG) erklärte, dass es jetzt nur noch um den Wiederaufbau des Turms gehen soll. Das Kirchenschiff sei eine Sache für spätere Generationen. Dombert will nun die Satzung der FWG dahingehend ändern lassen.

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Streit um Garnisonkirche
Auf der Brache stand früher der Turm der Garnisonkirche.

Die Bürgerinitiative „Potsdam ohne Garnisonkirche“ beriet am Donnerstagabend über den Bürgerdialog zum Wiederaufbau – und machten ihn von einer Bedingung abhängig. Unterdessen dreht sich auch für die Stiftung Garnisonkirche die Uhr weiter: Es geht um erhofften fünf Millionen Euro von der Landeskirche. Diese teilte mit, dass jetzt Gespräche darüber laufen.

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Potsdamer Chef-Denkmalpfleger im Interview
Stadtkonservator Andreas Kalesse mit einem friderizianischen Denkmal von 1773, das  auf der Montierungskammer der roten Kasernen  stand.

Potsdams Stadtkonservator Andreas Kalesse hält Rückschau auf 25 Jahre in der Stadt. Die Anfänge waren ziemlich bescheiden: Im Amt gab es keine Möbel außer plüschigen Stasi-Sesseln. In extremer Kleinstarbeit musste eine Übersicht der existierenden Denkmale erstellt werden. Und er hatte die Idee zum Standort für das Parlamentsgebäude: am Alten Markt.

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Potsdamer Garnisonkirche
Die Garnisonkirche um 1930

Wieland Eschenburg, Kommunikationsvorstand in der Garnisonkirchenstiftung, setzt auf fünf Millionen Euro von der Landeskirche für den Turmbau. Derzeit laufen Gespräche über die finanzielle Unterstützung, so Eschenburg im MAZ-Gespräch. Mit einer Entscheidung sei bereits in den ersten Monaten dieses Jahres zu rechnen.

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Max Klaar gibt auf
Max Klaar im Mai 2014 bei de Aufstellung eines von der SPKE geförderten Tritons am  Neptunbecken im Potsdamer Lustgarten.

Mehr als 30 Jahre hat der konservative Aktivist Max Klaar für den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche gestritten – erst mit der von ihm gegründeten Iserlohner Traditionsgemeinschaft Glockenspiel, dann als deren Vorsitzender mit der Stiftung Preußisches Kulturerbe in Bonn. Doch nun gibt er auf.

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Garnisonkirchen-Stiftung nimmt Anti-Nazi-Plakat wieder ab
Nach dem Auktions-Eklat präsentierte die Garnisonkirchenstiftung ein Plakat gegen Nazis. Quelle: SGKP

Mit einem Plakat „Gegen alte und neue Nazis!“ hatten die Stiftung und die Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam nach dem Eklat um das wegen eines Nazi-Zitats abgesagte Garnisonkirchen-Benefiz Farbe bekannt. Doch nun ist das Banner wieder weg. Laut Sprecherin Friederike Schuppan war nicht beabsichtigt, es über längere Zeit zu zeigen.

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Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche

Potsdam hat den Wiederaufbau der in der DDR als Kriegsruine gesprengten Garnisonkirche genehmigt. Schon 2017 soll die Replik des prägnanten Barockturms mit einer spektakulären Aussichtsplattform eingeweiht werden.

Soll die Garnisonkirche umbenannt werden?