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38 Prozent der US-Amerikaner sind fettleibig

Gesundheit 38 Prozent der US-Amerikaner sind fettleibig

Allen öffentlichen Anstrengungen zum Trotz legen viele US-Amerikaner weiter an Gewicht zu. Dieser Anstieg ist für Wissenschaftler, aber auch für die US-Regierung eine herbe Enttäuschung.

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Mehr als ein Drittel der US-Amerikaner sind zu dick - und immer mehr Menschen leiden unter Übergewicht.

Quelle: Frank Leonhardt/Symbol

Washington. In den USA leiden immer mehr Menschen an Übergewicht. So sind im laufenden Jahr 38 Prozent der US-Amerikaner fettleibig. In den beiden Jahren zuvor sind es 35 Prozent gewesen. Dieser Anstieg ist für Wissenschaftler, aber auch für die US-Regierung eine herbe Enttäuschung.

Neben anderen Prominenten setzt sich auch First Lady Michelle Obama immer wieder persönlich für gesündere Ernährung ein. "Der Trend ist bedauerlich und sehr frustrierend", sagte die Ernährungsexpertin Marion Nestle der Zeitung. "Jeder hat gehofft, dass weniger Zucker und Softdrinks den Level senken würden."

Experte Kelly D. Brownell nannte einen der Gründe für den Anstieg: "Zu viel und zu billiges Junk Food. Wir tun einfach nicht genug dagegen. Jetzt gehen wirklich die Alarmlampen an." Andere Experten wiesen darauf hin, dass der Kampf gegen Fettleibigkeit schon viel früher beginnen müsse, zum Beispiel bei der Ernährung an Schulen und dort besonders bei gezuckerten Getränken.

 Vor allem Minderheiten sind von Fettleibigkeit betroffen, und unter ihnen weit überdurchschnittlich schwarze Frauen.

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