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Auch Brücker Senioren wollen Spielplatz

Aktivpark in Bad Belzig Auch Brücker Senioren wollen Spielplatz

Dieses Beispiel aus der Kur- und Kreisstadt hat seine Wirkung augenscheinlich nicht verfehlt. Der Seniorenbeirat Brück wünscht sich nun ebenfalls einen Aktivplatz, wie es ihn speziell für die reifen Semester seit Kurzem in Bad Belzig gibt. Volkssolidarität und Wohnungsgesellschaft (Bewog) haben – nicht zuletzt dank Spenden – einen fünfstelligen Betrag dafür investiert.

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Aktiv für Senioren: Margarete Günther aus Brück beim Gerätetest in Bad Belzig.

Quelle: A. Koska

Bad Belzig. „Wir haben beim Besuch der Anlage im Wohngebiet Klinkengrund viel Freude gehabt“, sagt Margarete Günther. Die Vorsitzende des Seniorenbeirats hat jetzt das Brücker Parlament gebeten, eine ähnliche Bewegungsmöglichkeit zu schaffen. Den Vorschlag für einen Standort hat sie schon: Das Angebot könnte am Ärztehaus entstehen.

Die Interessenvertretung für die zunehmende Zahl von Rentnern und Ruheständlern im Hohen Fläming funktioniert auf unterschiedlichste Weise. Tatsache ist, dass sie – unabhängig von der gerade beginnenden märkischen Seniorenwoche – zunehmend selbstbewusst erfolgt, wie Burkhard Kroll bestätigt. Er ist Vorsitzender des Kreisseniorenbeirates Potsdam-Mittelmark und hat in drei Vierteln aller großen Kommunen seine Partner.

„Nach dem Berufsleben eröffnen sich mitunter ganz neue Perspektiven, die Politik und Verwaltung aus ihrer Sicht einfach nicht haben können“, sagt Klaus-Peter Schmidt. Die Erkenntnis kommt aus berufenem Munde. Der ehemalige Mitarbeiter des städtischen Bauamtes ist jetzt Vizechef des kommunalen Seniorenbeirates, der sich allemal über die politische Meinungsbildung in die Entwicklung des Kurortes einbringen will. Der Fachausschuss hat das vorige Woche befürwortet und die Beiratsordnung zur Bestätigung empfohlen.

Jeder Dritte ein Rentner

In 14 der 19 Ämter, Städte und Großgemeinden zwischen Havel und Fläming gibt es Interessenvertretungen für Senioren mit unterschiedlicher Ausrichtung.
Im Landkreis Potsdam-Mittelmark leben 205.520 Einwohner. 74.157 (36 Prozent) davon sind bereits älter als 55 Jahre (Stand: Ende 2013).
Während die Bevölkerung hierzulande langfristig laut Prognose abnehmen soll, wird der Anteil der Rentner und Ruheständler stellenweise auf 50 Prozent anwachsen.

„Es ist nicht unser Ziel, in Konkurrenz zu den laufenden Sport- und Kultur-, Reise- und Bildungsangeboten der Vereine und Verbände vor Ort zu treten“, betonte Jürgen Gottschalk (CDU). Der Stadtverordnete, der nach der jüngsten Kommunalwahl die Initiative ergriffen hatte, war von den neun Mitgliedern des Gremiums im Frühjahr zum Vorsitzenden gewählt worden. Anders in Treuenbrietzen.

Dort decken die Angebote des Kulturvereins im Domizil an der Leipziger Straße einen offenkundig wachsenden Bedarf neben den etablierten Offerten. So etwa Verkehrsteilnehmerschulungen oder auch Unterhaltungsprogramme. Dafür ist Manfred Lukas im städtischen Sozialausschuss neulich Respekt gezollt und – wenn nötig – Unterstützung zugesagt worden. Nach dem Ausloten der Möglichkeiten war die ursprüngliche Idee, einen Seniorenverein oder einen -beirat zu gründen, verworfen worden.

In Brück sorgt der monatlich tagende Beirat auch für ein Programm an Aktivitäten, die in der Regel im Mehrgenerationentreff „Alte Korbmacherei“ stattfinden. Aus gegebenem Anlass unterbreitet er in dieser Woche gleich eine Vielzahl an Offerten.

Am Dienstag geht es zur Bundesgartenschau und am Mittwoch ist ein Gastspiel von Dr. Konrad Büchner – gemimt von Frank Grünert aus Borne – im Gasthof „Schützenhaus“ angekündigt.

Von Andreas Koska und René Gaffron

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