Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Ein zweites MRT für Oberhavel

Asklepios-Klinik investiert 1,1 Millionen Euro Ein zweites MRT für Oberhavel

Oft hätten Patienten mehrere Wochen auf einen MRT-Termin in Oberhavel warten müssen, weiß man in der Asklepios Klinik in Birkenwerder. Gab es doch lediglich in Hennigsdorf ein MRT-Gerät. Deshalb wurde investiert. Seit dieser Woche können Patienten auch zur Untersuchung nach Birkenwerder kommen.

Birkenwerder 52.693453394893 13.300472417627
Google Map of 52.693453394893,13.300472417627
Birkenwerder Mehr Infos
Nächster Artikel
Übungsleiter gesucht

Radiologieleiter Andreas Fussan (links) mit dem MRT-Team.

Quelle: Foto: UG

Birkenwerder. Zur Untersuchung im neuen MRT-Gerät (Magnetresonanztomographie) der Asklepios Klinik in Birkenwerder dürfe der Patient auch gerne seine Lieblingsmusik mitbringen, erklärt die medizinisch-technische Radiologieassistentin Daniela Schneider. Wahlweise gäbe es aber auch die klinikeigene Entspannungsmusik auf die Ohren. „Das ist gut zur Ablenkung und Beruhigung.“

Denn die Untersuchungen in dem MRT-Standardgerät sind nicht nur eng, die Öffnung des Gerätes hat einen Durchmesser von 60 Zentimetern, sondern wahrlich nicht leise. Es sei ähnlich laut wie bei einer Technoparty, verrät Radiologiefachärztin Katharina Henkel, die sich gemeinsam mit der MTRA speziell um die MRT-Patienten kümmert.

1,1 Millionen Euro hat die Klinik in das MRT-Projekt investiert, inklusive spezieller Container, in denen das Gerät mit Umkleiden an die Radiologie angeschlossen wurde. (MAZ berichtete) Da Oberhavel sonst nur noch in Hennigsdorf ein weiteres MRT besitzt, soll sich die Investition bald amortisieren.

Nach einem zweiwöchigen Probebetrieb, in dem das Gerät eingestellt wurde, werden seit Montag nun erste Patienten behandelt. Rund dreiviertel aller Termine werden an ambulante Patienten vergeben, da man Teil eines medizinischen Versorgungszentrums ist (MVZ). Der Kalender der Abteilung füllt sich zusehends. Mit zwei Wochen Wartezeit müssten Patienten schon rechnen, so Schneider. „Bei akutem Bedarf, wie zur Abklärung eines Tumorverdachtes, kann es aber schneller gehen“, verspricht Katharina Henkel.

„Nun bieten wir alle Modalitäten der Radiologie an, alles in einem Haus“, freut sich Andreas Fussan, Leiter der Radiologie. Doch mit dem MRT werde die Computertomographie oder das Röntgen nicht überflüssig. So eigne sich ein MRT besonders gut zur Untersuchung von Gelenken, Wirbelsäule, Kopf und Weichteilen.

Von Ulrike Gawande

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Gesundheit & Lebensfreude
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg