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Kulinarisches Gespür

20 Jahre Leutloffs Wirtshaus am See Kulinarisches Gespür

Heideruth und Hartmut Leutloff sind in Zeuthen-Miersdorf mit ihrem Wirtshaus am See eine Institution und nicht mehr aus dem Ort wegzudenken. Der Erfolg ist dem Ehepaar mit dem guten Gaumen aber nicht in den Schoss gefallen. Er bedeutete auch harte Arbeit. Dabei bleibt es auch in der Zukunft. Denn die Gäste sollen sich wohl fühlen und sich bei ihnen glücklich essen.

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Heideruth und Hartmut Leutloff (l.) mit einem Teil des insgesamt siebenköpfigen Teams bei der Wirtshaus-Geburtstagsparty.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Zeuthen. Guten Geschmack hat man nicht, der bildet sich erst – das ist die Lebensmaxime von Heideruth und Hartmut Leutloff. Mit ihrem „Wirtshaus am (Miersdorfer) See“ leisten sie seit nunmehr 20 Jahren einen Beitrag dazu und geben diesbezüglich mit ihren Gerichten sprichwörtlich ihr Bestes.

Mit den auserlesenen Speisen kitzeln sie die feinen Nerven im Mund. Dazu gibt es Wein. Nicht irgendeinen, sondern einen, den der Herr des Hauses selbst passend zu den Speisen auserwählt hat. Während Heideruth Leutloff den Gaumen für das Essen hat, ist es Hartnut Leutloffs Geschmacksnerv, der in Sachen Wein unschlagbar scheint.

Leutloffs Wirtshaus am See in Zeuthen-Miersdorf ist eine Adresse, die sich Feinschmecker vormerken sollten

Leutloffs Wirtshaus am See in Zeuthen-Miersdorf ist eine Adresse, die sich Feinschmecker vormerken sollten.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Was bei ihnen auf den Tisch kommt, das soll schmecken, zueinander passen und vor allem Eines: Spaß machen beim Essen. Darum wünscht Hartmut Leutloff seinen Gästen auch nie „Guten Appetit“sondern eben jenes Vergnügen mit den kunstvoll zubereiteten Ensembles vor ihnen auf Tisch und Teller. Die Gäste seines Hauses sollen sich beim ihm tatsächlich glücklich essen. „Wer einmal hier war, sollte den Abend in Erinnerung behalten“, wünscht sich Leutloff und weiß, dass ihm dies meist gelingt. In den 20 Jahren im Wirtshaus sind unzählige Gäste gekommen – und viele kamen wieder und wieder und wieder.

Gäste-Worte von Herzen

Zu den Stammgästen gehören auch Christa und Eberhard Jahn. Sie gehörten selbstverständlich Anfang der Woche zu den Eingeladenen bei der kleinen Feier aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des Wirtshauses mit dem erfolgreichen Gastronomen-Ehepaar. „Die tollen Feinschmecker-Abende haben wir immer genossen, sie sind inzwischen fester Bestandteil unseres Terminkalenders“, schrieben die Jahns in ihrer Glückwunschkarte.

Das Wirtshaus am See gehört zu den erfolgreichsten Restaurants in Brandenburg. Es wurde mehrmals ausgezeichnet. Gleich am Eingang findet sich eine entsprechende kleine Tafel. Heute arbeiten dort sieben Leute. Relativ neu im Team ist Max Hempel als Küchenchef. „Wir sind wie eine kleine Familie“, so Hartmut Leutloff. Man gehört zusammen, schätzt die jeweils anderen, lobt, aber sagt auch, wenn etwas nicht passt. Fluktuation gebe es in seinem Haus keine, so der Chef des Wirtshauses. Wer kommt, der bleibt auch.

Noch einmal investiert

Vor zwei Jahren haben sich die Leutloffs noch einmal entschlossen, tüchtig in ihr Wirtshaus zu investieren. Über 150 000 Euro Kredit wurden noch einmal aufgenommen, um die Veranda zu bauen mit ihren neuen Fenstern, hinter denen man meint, draußen zu sein, aber doch drinnen geschützt ist vor Wind, Kälte oder Hitze. Investiert wurde auch in die Pension. Noch nicht fertig dagegen ist die neu geplante Terrasse zu Füßen der Veranda. „Mal sehen, ob wir das in diesem Jahr noch stemmen können“, so Hartmut Leutloff. Der 60-Jährige hat gemeinsam mit seiner Frau und dem Team noch eine Menge vor.

Ans Ende sei noch lange nicht zu denken. Den Blick in die Zukunft scheut er nicht. „Es geht immer vorwärts und dabei auch immer ein Stück weiter“, ist er sich sicher. Seine Frau und er wünschen sich von den Gästen, dass dies weiter so wie bisher honoriert wird. Manchmal scheint ihnen hierzulande Essen eher ein Stiefkind zu sein. Dabei sei es doch das reinste Vergnügen, wenn es aus guten Zutaten und mit Herz zubereitet ist. Und im richtigen Ambiente werde es zur Kultur.

Von Andrea Müller

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