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Gesundheit genießen in Königs Wusterhausen

Lange Nacht der Gesundheit Gesundheit genießen in Königs Wusterhausen

Das Netzwerk „Gesonet“ organisierte eine Lange Nacht der Gesundheit in Königs Wusterhausen. An 20 Stationen konnten sich die Besucher über die Möglichkeiten der medizinischen Betreuung und was man tun kann, um gesund zu bleiben in ihrer Stadt informieren

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Sporttherapeut Florian Marks (l.) erklärt Sven Sahr die genaue Körperhaltung auf dem Vibrafit.

Quelle: Fotos: Gerlinde Irmscher (2)

Königs Wusterhausen. Eigentlich war sie viel zu kurz, die „Lange Nacht“. Zum ersten Mal hatte das Netzwerk „Gesonet“ zu einer langen Nacht der Gesundheit in Königs Wusterhausen eingeladen. Das Programm war anspruchsvoll und somit war es schier unmöglich, alle 20 Stationen zu besuchen.

Allein im Therapiezentrum Thierbach in der Heinrich-Heine-Straße war das Angebot so vielfältig, dass man dort hätte Stunden zubringen können. Heilpraktikerin Ulrike Ehmig versuchte den etwas Fülligeren zu erklären, dass abnehmen gar nicht so schwer ist und auch die Raucherentwöhnung durchaus mit Ohrakkupunktur funktionieren kann. Bei der Ergotherapeutin Lisa Petschelt konnte man sich einem Schnelltest zur Demenzerkrankung unterziehen.

Manuela Edlich nutzte das dann auch gleich und konnte anschließend glücklich verkünden, dass sie den Test bestanden hat. „Das war interessant, bin ich doch gerade arbeitsmäßig ziemlich gestresst und hab’ das Gefühl, ich vergesse schon ab und zu mal was“, sagte sie. Was es mit der Vibrationstherapie auf dem Power-Plate auf sich hat, verriet Sporttherapeut Florian Marks. „Durch die Vibration wird der Muskel auf Spannung gebracht und ihm ein Reiz gegeben, dass er wächst“, so Marks. Wer wollte, konnte es ausprobieren. Sven Sahr ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen. „Es ist total angenehm und ich komme mir jetzt vor, als ob ich tausend Liegestütze gemacht habe“, sagte er.

Interessantes über den Apotheken-Alltag

Dass Kaufunktion und Bewegungsapparat als eine Einheit zu betrachten sind, war in der Zahnarztpraxis von Kerstin Schneider zu erfahren. Alexander Mirtschin wollte wissen, ob eventuell seine Schmerzen im Lendenwirbelbereich mit dem Biss zusammenhängen. „Stimmt der Biss nicht, kann es zu einer unterschiedlichen Beinlänge kommen, dann könnte eine Bissschiene helfen“, erklärte Kerstin Schneider.

„Ich dachte immer, da hinten steht einer und wirft das rein“, erklärte Ilona Krack Knut Sabelus, als dieser das Kommissionierungssystem seiner Apotheke vorstellte. Ein computergesteuerter Roboter lagert die Waren ein und bei Bedarf werden sie auf Knopfdruck durch das Fenster ausgeworfen. Überhaupt war es interessant, in einer Apotheke mal hinter die Kulissen zu schauen, zu erfahren, dass rezeptpflichtige Medikamente nicht beworben werden dürfen und dass apothekenpflichtige Arzneimittel so angeordnet sein müssen, dass sie nicht vom Kunden selbst aus dem Regal genommen werden können. Aber auch, dass durchaus noch Salben selbst hergestellt werden.

Von Gerlinde Irmscher

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