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Gesundheitsamt Bad Belzig rät zur Impfung

Grippesaison steht noch bevor Gesundheitsamt Bad Belzig rät zur Impfung

Alle Jahre wieder treiben in den Wintermonaten die Grippeviren ihr Unwesen. Sich impfen zu lassen, wird vor allem Menschen mit einem schwachen Immunsystem empfohlen. Damit der Körper besser gegen eine Erkrankung geschützt ist, kann man ihn außerdem mit Mitteln aus der Naturheilkunde stärken.

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Der Winter steht vor der Tür: Experten raten dazu, sich gegen die Grippe impfen zu lassen.

Quelle: dpa

Bad Belzig. Plötzlich auftretendes Fieber, trockener Husten, starke Kopf- und Gliederschmerzen: Alles typische Symptome einer Infektion mit dem Grippevirus. Noch macht er einen Bogen um den Hohen Fläming. Obwohl die nasskalte Witterung beste Rahmenbedingungen bietet und obendrein bei zahlreichen Jahresabschlussveranstaltungen beste Ansteckungsgefahr besteht.

Schutz bietet die alljährliche Grippeimpfung – besonders empfohlen wird diese von der Ständigen Impfkommission (Stiko) für Patienten mit chronischen Vorerkrankungen und Personen über 60. Bei ihnen sei das Risiko eines besonders schweren Krankheitsverlaufs höher als bei gesunden Menschen.

Seit September haben sich 560 Patienten impfen lassen

In der Praxis von Marita Stuhlmann, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren in Bad Belzig, haben sich seit September bereits 560 Patienten impfen lassen. „Viele Leute kommen dann, wenn eine Grippewelle im Anmarsch ist – auch bis in den Januar hinein“, sagt die Medizinerin. Außerdem merke sie einen Anstieg der Impfbereitschaft, wenn in den Medien auf das Thema aufmerksam gemacht werde. Insgesamt sei das Impfverhalten in ihrer Praxis in den letzten Jahren konstant geblieben, sagt Stuhlmann. „Es gibt aber auch notorische Verweigerer, die sich gegen alles impfen lassen nur nicht gegen Grippe.“

Friederike Kuhnt, Mitarbeiterin beim Fachdienst Gesundheit in der Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark, bestätigt auf Nachfrage, dass man sich am besten im November oder Dezember impfen lassen sollte. „Nach ärztlicher Entscheidung kann auch der Januar noch ausreichen – derzeit ist der Impfstoff aber bereits knapp.“

Es kommt auch auf gesundheitsbewusstes Verhalten an

Bis der Impfstoff wirkt, dauere es 14 Tage, sagt Kuhnt. Um die Ansteckungsgefahr gering zu halten, sei ein „gesundheitsbewusstes Verhalten“ wichtig, ebenso wie „gründliches Händewaschen und regelmäßiges Durchlüften in Wohnung und Haus“, rät Kuhnt.

In der Brücker Tagesstätte „Planegeister“ sieht es aktuell noch gut aus, wie Doreen Schumann, auf Nachfrage bestätigt. „Wir sind fast vollzählig“, sagt die Leiterin und meint sowohl Personal als auch die Kinder, nur vereinzelt gibt es krankheitsbedingt ein paar Ausfälle unter den Kindern, allerdings selten wegen einer Grippeerkrankung.“ Toi, toi, toi – in den letzten Jahren habe es ohnehin selten eine Epidemie in der Einrichtung gegeben, sagt die Leiterin.

Damit das auch weiterhin so bleibt, wird bei den „Planegeistern“ kräftig vorgebeugt: Neben Obst- und Gemüsepausen bewegen sich die Kinder viel an der frischen Luft, damit das Immunsystem gestärkt wird. Beispielsweise gebe es regelmäßige Waldtage. Da macht die Vorbeugung zumindest Spaß.

Von Josephine Mühln

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