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„Hoheheide“ zufrieden mit dem Jagdjahr

Hegegemeinschaft tagte in Buchholz „Hoheheide“ zufrieden mit dem Jagdjahr

In ihrer Mitgliederversammlung zeigten sich die Waidgenossen der Hegegemeinschaft „Hoheheide“ sehr zufrieden mit dem Jagdjahr 2015/16. Ihre Trophäen beim Rotwild holten drei Mal Gold und vier Mal Silber. Über aktuelle Abschusszahlen soll künftig über das Internet informiert werden.

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Vorstandsmitglied Hubertus Krehl bewertete die Trophäen.

Quelle: privat

Buchholz. Mit dem abgelaufenen Jagdjahr zeigten sich die Mitglieder der Hegegemeinschaft „Hoheheide“ mehr als zufrieden. Das zeigte sich auch während ihrer Mitgliederversammlung im Prignitzer Hof in Buchholz bei Pritz­walk. In der Versammlung, die gut 80 Teilnehmer verzeichnete, wurden auch die zwölf Vorstandsmitglieder um den Vorsitzenden Klaus Rollka im Amt bestätigt.

Rollka lobte die gute Zusammenarbeit in der starken Hegegemeinschaft, ohne die diese nicht funktionieren könne. Im vergangenen Jahr feierte die „Hoheheide“ ihr 40-jähriges Bestehen. Rollka kritisierte unter anderem die geplante Zerschlagung der Landesforstämter und die Ausweitung des Bockabschusses von Ende Oktober auf jetzt Ende Januar. „Wald und Wild sind eine Einheit, das steht sogar im brandenburgischen Waldgesetz“, sagte der Vorsitzende der Hegegemeinschaft.

Abschussplan für Hirsche nach Altersklassen

Neu wird für die 176 Mitglieder der Gruppenabschussplan mit dem Aussetzen sein. Er regelt künftig, dass ein Jäger nach dem erfolgreichen Abschuss eines reifen Hirsches fünf Jahre warten soll, bis er wieder eine solche Trophäe jagen darf. „Damit die anderen auch eine solche Chance bekommen“, erklärte Rollka. Denn in der Abschussplanung, die für die drei großen Jagdbezirke Lindenberg, Hoheheide und Heidelberg gilt – zusammen rund 40 000 Hektar – werden die Hirsche in Altersklassen aufgeteilt. 70 Prozent sind Junghirsche, rund 18 Prozent mittelalte und nur etwa acht bis zehn Prozent so genannte reife Hirsche.

Gold und Silber für hervorragende Trophäen

Im abgelaufenen Jagdjahr konnten sich die Waidgenossen über hervorragende Ergebnisse freuen: So wurde der Plan beim Rotwild mit 117 Tieren fast zu 100 Prozent erfüllt. Hier gab es für die Trophäen drei Mal Gold, vier Mal Silber und ein Mal Bronze. Beim Damwild wurde der Abschussplan mit 73 Tieren erheblich übererfüllt. „Die Zahlen für die nächste Saison wurden deshalb von jetzt 55 auf 70 erhöht“, so Rollka. An Muffelwild erlegten die Mitglieder der Hegegemeinschaft 15 Tiere.

Damit alle Jäger permanent die aktuellen Abschusszahlen wissen, soll darüber künftig im Internet informiert werden, kündigte Rollka an. Damit auch die informiert sind, die keinen Internetanschluss haben, werde derzeit ein entsprechendes Netzwerk gebildet.

Von Beate Vogel

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