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In die Mikrowelle: So werden Äpfel für Allergiker bekömmlich

Gesundheit In die Mikrowelle: So werden Äpfel für Allergiker bekömmlich

Rot und saftig oder grün und säuerlich: Geschmacklich bieten Äpfel eine große Bandbreite. Während die einen zum Saisonstart schon mit Ernte und Verarbeitung beschäftigt sind, meiden viele Pollen-Allergiker Äpfel. Komplett verzichten müssen sie aber nicht.

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Soll ich oder nicht? Bei Pollen-Allergikern können auch Äpfel das Immunsystem durcheinanderbringen. Was helfen kann, ist, den Apfel kurz in der Mikrowelle zu erhitzen.

Quelle: Mascha Brichta

Mönchengladbach. Zunge und Lippen kribbeln, der Hals kratzt, oder die Schleimhäute im Mund schwellen an: Viele Pollen-Allergiker lassen deshalb lieber die Finger von Äpfeln. Dahinter steckt eine

Kreuzallergie. Darauf weist der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) hin.

Die Allergene mancher Pollen und Lebensmittel sind so ähnlich, dass das Immunsystem sie nicht auseinanderhalten kann. So vertragen die Hälfte der Menschen, die allergisch auf Birkenpollen reagieren, oft keine Nüsse, Birnen, Pfirsiche, Pflaumen, Kirschen und eben Äpfel nicht.

Ganz verzichten müssen Allergiker aber nicht unbedingt. So kann die Verträglichkeit von Äpfeln von der Sorte abhängen. Viele Betroffene vertragen etwa Santana, Wellant oder Boskop gut. Man bekommt sie eher in Bioläden oder auf Obsthöfen als im Standard-Supermarkt.

Hitze zerstört die allergieauslösende Komponente des Apfels. Deshalb vertragen viele Allergiker Apfelkuchen oder -kompott ohne Probleme. Wer den Apfel unverarbeitet essen möchte, kann versuchen, ihn für eine Minute bei 600 Watt in die Mikrowelle zu legen, empfiehlt der DAAB. So sei er noch knackig, aber besser verträglich für Allergiker.

Auch schälen kann helfen, denn häufig sitzt das Allergen in oder unter der Schale. Äpfel, die länger gelagert wurden und reifer sind, bereiten häufig weniger Probleme. Viele Kreuz-Allergiker vertragen frisches Obst in der pollenfreien Zeit besser. Stress und Belastungen im Alltag können die allergischen Reaktionen beeinflussen. Auch Alkohol kann als Verstärker wirken.

dpa

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