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Vampir-Methode für straffe Haut

Faltenkiller Vampir-Methode für straffe Haut

Lifting für eine straffere Haut muss nicht unbedingt mit Schnitten im Gesicht zu tun haben. Einige Ärzte bieten jetzt eine Eigenblut-Methode an, die auf bestimmte Plasmazellen zur optischen Verjüngung aufbaut.

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Nicht nur Cremes sondern auch das eigene Blut soll die Haut straffen.

Quelle: DPA

Potsdam. Straffe Haut ein Leben lang – das wünschen sich viele Menschen. Etliche Kosmetika und Behandlungstherapien versprechen eine Verjüngung der Gesichtshaut. Am bekanntesten ist wohl Botulinumtoxin, besser bekannt als Botox. Doch auch der eigene Körper enthält Stoffe, mit denen Fältchen und Unebenheiten ganz natürlich bekämpft werden können.

Inzwischen arbeiten einige Ärzte auch mit dem eigenen Blut ihrer Patienten und machen sich hier die Wirkung bestimmter Plasmazellen zunutze, ganz ohne Operation. Bei diesem sogenannten Vampir-Lifting, fachsprachlich auch PRP-Therapie, handelt es sich um eine natürliche Form der Hautstraffung, die durch Injektion körpereigener Blutplättchen – dem PRP (Plättchen-reiches Plasma) – die Hautstruktur verbessert und Falten vermindert. „Grundsätzlich eignet sich diese natürliche Methode des Liftings für jeden – ganz unabhängig von Hauttyp oder -farbe“, sagt der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie Klaus G. Niermann, über die Methode. Sie verleihe müder und matter Haut in kurzer Zeit neue Frische und helfe auch bei Augenringen. Selbst bei sonnengeschädigter Haut oder Pigmentflecken lasse sich das Vampir-Lifting anwenden, erklärt der Klinikleiter. „Aufgrund der Injektion von Eigenblut sind allergische Reaktionen zudem ausgeschlossen“, so Niermann.

Vor der Therapie wird der jeweilige Bereich mit einer speziellen Salbe betäubt. In der Zwischenzeit entnimmt der Mediziner eine entsprechende Menge Blut für die anschließende Aufbereitung in speziellen, patentierten Röhrchen zur Gewinnung des Plättchen-reichen Plasmas. „Durch das Röhrchensystem reichert sich das Plasma mit körpereigenen sogenannten Thrombozyten an, die reich an Hormonen sind“, weiß Niermann. Sie regten nach der Unterspritzung in das Gewebe einen starken Wachstums- und Regenerationsprozess mit der Bildung neuer Hautzellen an – vergleichbar mit der Heilung nach einer Verletzung. Die Injektion des Plasmas erfolgt mittels mikrofeiner Nadeln und wird zwei Millimeter unter die Haut eingespritzt. Das komplette Prozedere dauert etwa eine Stunde.

Im Anschluss an die Behandlung können zunächst Rötungen und eine Schwellung auftreten, die aber in der Regel bereits nach kurzer Zeit abklingen. Sichtbare Veränderungen der Haut stellen sich dann laut Niermann nach etwa einer Woche ein und halten etwa zwei bis drei Monate. Für einen dauerhafteren Erhalt sollten etwa drei Wiederholungen im Abstand von jeweils drei bis vier Wochen stattfinden, eine weitere nach etwa vier Monaten, rät Niermann.

Neben der natürlichen Hautstraffung eigne sich die Methode auch gut zur Anwendung auf der Kopfhaut bei Haarausfall.

Von Agentur

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