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Märkische Faser setzt auf Fitness-Programm

Industriepark Premnitz Märkische Faser setzt auf Fitness-Programm

Als weit und breit einziges Unternehmen hat die Märkische Faser GmbH im Industriepark Premnitz jetzt einen eigenen Fitnessraum in Betrieb genommen. Er ist 75 Quadratmeter groß, enthält 15 moderne Geräte und steht der 460 Beschäftigte umfassenden Belegschaft kostenlos zur Verfügung. Anleitung gibt eine ausgebildete Trainerin.

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Eberhard Brack, Chef der Märkischen Faser GmbH, freut sich sehr, wenn seine Leute im neuen Fitnessraum trainieren.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Mit allen Fasern ihres Körpers genießen können jetzt die Beschäftigten der Märkischen Faser GmbH im Industriepark Premnitz die Möglichkeiten eines neuen Fitnessraumes, den das Unternehmen in der vergangenen Woche in Betrieb genommen hat. Der Raum ist 75 Quadratmeter groß und durch Zusammenlegen von drei früheren Büros entstanden. Er enthält 15 moderne Maschinen: elf Zirkel- und Kraft-Ausdauer-Geräte, drei Cardiogeräte und eine Vibrationsplatte. Zur Bewegungskontrolle gibt es eine Spiegelwand und als Highlight für die nötige fachliche Qualität ist eine ausgebildete Gesundheits- und Präventionstrainerin engagiert.

Eberhard Brack, der geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens, lächelt nur, wenn man ihn nach den Kosten fragt. Man sieht aber genau: Was immer der als sparsam bekannte Mann da ausgeben ließ – er hat es gern getan. Er verweist darauf, dass die Mitarbeiter der Firma viel ein Eigenleistung gemacht haben. Schon seit Jahren verfügt die Märkische Faser GmbH über einen eigenen Bautrupp. Außerdem lobt der Chef Sandy Silcher von seiner Personalabteilung, die ganz freiwillig neben ihrer normalen Arbeit schnell noch die Federführung für das Gestalten des Fitnessraumes mit übernommen hat. Für diese firmeneigene, lichtdurchflutete „Folterkammer“ ist der Boden aber auch schon vor ein paar Monaten bereitet worden.

Den Slogan „Märkische Faser macht fit“ ausgegeben

Da hatte die Unternehmensführung den Slogan „Märkische Faser macht fit“ ausgegeben, der als Kürzel das einprägsame MFMF ergibt. Im März dieses Jahres legte die Firma ein Fitnessprogramm auf. Es begann damals mit Rückenschule, autogenem Training und Ernährungsberatung. Die ersten Teilnehmer berichteten nach einiger Zeit von sinkendem Blutdruck, schwindenden Rückenschmerzen und verbessertem Allgemeinbefinden. So fiel in der Märkischen Faser GmbH schließlich die Idee von Himmel, dass der Chef eigentlich auch noch ein echten Fitnessraum spendieren könnte. „Wir haben 80 Beschäftigte in der Firma angemailt und gefragt, ob sie daran Interesse hätten“, berichtet Eberhard Brack begeistert, „und schon nach zehn Minuten hatten 50 Leute geantwortet, dass sie mitmachen würden.“

Nun ist es in einer Firma, in der viele Beschäftigte vier Schichten arbeiten, gar nicht so einfach, einen Trainingsrhythmus zu entwickeln. Es wird orientiert auf die Zeit vor oder nach einer Schicht. Außerdem wird erwartet, dass nicht wenige Mitarbeiter die zwei Aussetztage nach ihrem Sechs-Tage-Schicht-Block nutzen. Verpflichtend ist aber, dass niemand alleine nach Lust und Laune irgendwann an den Maschinen herumspukt. Geübt werden soll in kleinen Gruppen und die Trainerin soll immer dabei sein. Wie genau es laufen wird, steht jetzt noch nicht fest, denn der Raum ist ja gerade erst fertig geworden. Angesichts der Tatsache, dass die Märkische Faser GmbH einschließlich Tochterfirma derzeit 460 Beschäftigte hat, gibt es aber die begründete Vermutung, dass der Fitnessraum bald ziemlich ausgebucht ist.

Von Bernd Geske

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