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Netzwerk Kind in Meyenburg läuft gut an

Koordinatorinnen nahmen ihre Arbeit auf Netzwerk Kind in Meyenburg läuft gut an

Die beiden Koordinatorinnen des Netzwerkes Kind, Anja Koppermann und Petra Hahn, für das Amt Meyenburg haben die Rahmebedingungen für ihre Arbeit geschaffen. Parallel konnten sie schon ersten Eltern und auch Fachkräften bei Problemen helfen. Sie sehen sich vor allem als Vermittler.

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Anja Koppermann und Petra Hahn (v.l.) sind in regelmäßigem Kontakt mit Eltern, Erzieherinnen und Institutionen.

Quelle: Beate Vogel

Meyenburg. Die Arbeit im „Netzwerk Kind – für unsere Kinder in Familie, Kita und Schule im Amt Meyenburg“ ist gut angelaufen. Das sagen die Koordinatorinnen Anja Koppermann und Petra Hahn. In den vergangen Monaten haben die Frauen zunächst Kontakte zu den künftigen Netzwerkpartnern hergestellt und so die Grundlage – die Rahmenbedingungen – für ihre Arbeit geschaffen. Aber auch Gespräche mit Familien habe es schon gegeben.

Hahn steht als Ansprechpartnerin in der Kita „Eichhörnchen“ zur Verfügung, ihre Kollegin in der Geschwister-Scholl-Grundschule. Die Räume sind eingerichtet, ein Flyer mit Informationen und Angeboten verteilt. „Unsere Arbeit umfasst die Kooperation mit den Partnern und Veranstaltungen“, erklärt Hahn. Ein erster Termin – zum Thema gesunde Ernährung – ist für Ende April geplant. Dann wollen die Koordinatorinnen speziell Eltern ansprechen. Zu den Partnern des Netzwerks gehören das „Prignitzer Netzwerk Kindeswohl“, das „Netzwerk Frühe Hilfen“ oder die Willkommensinitiative in Meyenburg.

In der Kita in Stepenitz gleich Hilfe angeboten

In den Einrichtungen des Amtes haben sich die Frauen erst zum Teil vorgestellt. So waren sie in der Waldkita in Stepenitz. Hahn: „Dort konnten wir gleich Hilfe anbieten, die gut angenommen wurde.“ In der Kita habe es bei der Kommunikation mit Flüchtlingen Probleme gegeben. Erste Kontakte gab es zur evangelischen Kita in Meyenburg und zur Kita in Gerdshagen. Denn für die Fachkräfte in Schule und Kita sei es nicht immer einfach, im Alltag Probleme bis in die Tiefe zu bearbeiten.

Als Bindeglied Barrieren abbauen

Ziel des Netzwerkes ist es, Bindeglied zwischen Eltern, Erziehern und Lehrern sowie Partnern und Institutionen zu sein, die benachteiligten Kindern helfen können. Das soll Barrieren abbauen und so die Hilfe leichter machen.

Finanziert wird das Netzwerk mit den beiden Teilzeitstellen über das Kreisausgleichsbudget. Veranschlagt sind inklusive Eigenanteil des Amtes rund 30 000 Euro. Einmal monatlich gibt es Treffen mit den Fachkräften aus Kita und Schule und der Amtsverwaltung.

Das zweiköpfige Team könne präventiv arbeiten oder ganz konkrete Probleme in Angriff nehmen. „Wir werden sicher nicht alles lösen können, unser Ansatz ist die begleitende Hilfe“, beschreiben die Frauen ihre Aufgaben. „Neulich hatte ich ein einen Termin mit einer Mutter, die in unserem Gespräch selbst einen ganz neuen Ansatz gefunden hat“, erzählt Koppermann. Es gebe auch Fälle, in denen ganz viel Hilfe geleistet wurde, die aber trotzdem aus Sicht der Betroffenen nicht genug gewesen sei. „Manchmal ist einfach nur das Zuhören eine große Hilfe“, meint Hahn.

Vermittler zwischen Eltern und Institutionen

Verschwiegenheit ist dabei selbstverständlich. Koppermann und Hahn sehen das Netzwerk als zusätzliches Angebot: „Wir müssen keine Hierarchien einhalten.“ Für Eltern sei es mitunter leichter, mit jemandem auf gleicher Augenhöhe zu reden. Dabei wollen die Beiden keinesfalls bestehenden Institutionen in die Quere kommen. Sie sehen sich eher als Vermittler.

Zu erreichen ist Anja Koppermann in Raum 33 der Grundschule Meyenburg montags von 11 bis 13 Uhr oder nach Vereinbarung,  0177/5 97 46 28 können Termine vereinbart werden. Eltern können auch mit einer Nachricht über die Briefkästen an den Einrichtungen oder über ­nw-kind-meyenburg@gmx.de Kontakt aufnehmen.

Von Beate Vogel

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