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Schwimmen unter Aufsicht

Neue Badeinsel im Zehdenicker Freibad Schwimmen unter Aufsicht

Als Ersatz für den alten Sprungturm, treibt jetzt eine Badeinsel im Waldbad. Eine neue Steganlage wird dieses Jahr auch noch gebaut. Schwimmmeister Veit Müller ist mit dem Saisonstart zufrieden. Das Tropenwochenende bescherte dem Betreiberverein mehr Einnahmen als im gesamten ersten Betriebsjahr.

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Nach dem Ansturm vom Wochenende waren die Schwäne gestern die einzigen Badegäste.

Quelle: Foto: Cindy Lüderitz

Zehdenick. Das bislang heißeste Wochenende dieses Jahres bescherte dem Waldbad in Zehdenick einen Besucherrekord. Mit weit mehr als 400 Badegästen allein am Sonntag sorgte das Tropenklima für den größten Ansturm seit 15 Jahren. „Wir hatten in diesen Tagen Einnahmen wie im gesamten ersten Betriebsjahr“, sagt Veit Müller. Auf dem Parkplatz standen die Autos Stoßstange an Stoßstange, an der Kasse gab es lange Schlangen. Gestern konnte der Schwimmmeister und Vorsitzende des Betreibervereins durchatmen. Bei leicht herbstlicher Atmosphäre war nur die Schwanenfamilie mit den drei Jungen, die hier ihr Revier hat und sich gelegentlich mit Besuchern um den Uferplatz streitet, im Wasser.

Neue Gebührenstruktur

Nach mehr als sieben Jahren hat der Waldbadverein seine Gebührenstruktur verändert. Danach haben Kinder bis sechs Jahre freien Eintritt. Gäste zwischen sieben und 16 Jahren zahlen einen Euro, Erwachsene 1,50 Euro.

Die Wassertemperatur im Waldstich liegt bei 26 Grad. Das Gesundheitsamt kontrolliert regelmäßig die Wasserqualität – bislang ohne Beanstandung.

Das Waldbad ist das einzige Freibad im Norden Oberhavels. Bewirtschaftet wird es vom Waldbadverein, der einen jährlichen Zuschuss von der Stadt Zehdenick erhält.

Müller ist mit dem Saisonstart zufrieden. Die Besucherzahlen steigen kontinuierlich. Auch wenn sich der Ferienbeginn in einigen Bundesländern noch nicht so bemerkbar macht, wie gehofft. „Es kommen vor allem Einheimische, aber zunehmend auch Berliner, die dem Gewimmel der großen Freibäder entfliehen wollen“, erklärt Müller. Gut angenommen werde die neue Badeinsel, die als Ersatz für den großen Sprungturm angeschafft worden ist. Die marode Plattform musste im Frühjahr zurückgebaut werden. Für rund 20 000 Euro hat die Stadt ein rund 12 Quadratmeter großes Ponton angeschafft. „Bei den Jugendlichen ist das ein beliebter Treffpunk“, sagt Müller. Auch die aufblasbare, gute siebe Meter lange Wasserrutsche komme bei den Badegästen gut an. Der Bau einer neuen Steganlage ist noch für dieses Jahr geplant. „Wir sind mit dem, was wir haben, gut ausgestattet und können den Gästen etwas Abwechslung bieten“, betont Müller, der sich nicht nur um den Betrieb und die Pflege des Geländes, sondern auch um die Sicherheit der Badegäste kümmert. Zu Stoßzeiten wird er von einem Rettungsschwimmer unterstützt. Badeunfälle seien bislang zum Glück ausgeblieben. Müller appelliert dennoch an Eltern und Begleitpersonen, auf die Kinder zu achten. Die Aufsichtspflicht sei im Waldbad nicht aufgehoben. „Kinder, die alleine zu uns kommen, sollten wenigstens die Bronze-Stufe haben“, rät Müller. Das Seepferdchen allein reiche vielleicht, um sich kurz über Wasser zu halten. Ein Mehr an Schwimmerfahrung sei für die jungen Badegäste sehr viel sicherer.

Von Cindy Lüderitz

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