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Neuruppin: Neue Chefärztin für Anästhesie

Ruppiner Kliniken Neuruppin: Neue Chefärztin für Anästhesie

Julika Schön leitet seit September die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin an den Ruppiner Kliniken. Bei einer Festveranstaltung am Montagabend begrüßten die Klinikchefs Voth und Pietzner das neue Gesicht und verabschiedeten gleichzeitig die langjährige Chefärztin der Geriatrie, Kerstin Andrehs.

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Klinikchef Gunnar Pietzner mit Kerstin Andrehs.

Quelle: Luise Fröhlich

Neuruppin. Das Kommen und Gehen der Chefärzte sei ein Zeichen von Dynamik, sagte der Geschäftsführer der Ruppiner Kliniken, Matthias Voth. „Wir wollen uns weiterentwickeln und dazu gehören neue Menschen und neue Ideen“, so der Klinikchef weiter. Daher verabschiedeten die Kliniken bei der Festveranstaltung am Montagabend nicht nur Kerstin Andrehs, die maßgeblichen Anteil am Aufbau der Klinik für Geriatrie hatte, sondern begrüßten auch ein neues Gesicht. Julika Schön ist nun auch offiziell die neue Chefärztin der Anästhesie und Intensivmedizin.

Kerstin Andrehs entschied sich im vergangenen Jahr, die Ruppiner Kliniken und damit den Chefposten zugunsten ihrer Familie zu verlassen. 25 Jahre lang war sie in Neuruppin tätig und half zu Beginn der 90er-Jahre dabei, die Abteilung für Geriatrie, also Altersmedizin, aufzubauen. 2008 bekam sie nach etlichen Prüfungen die entsprechende Schwerpunkt­bezeichnung und wurde ein Jahr später Chefärztin. „Zusammen mit anderen Chefärzten habe ich das Konzept für die Geriatrie in den Kliniken erstellt“, erzählte sie bei einem kleinen Rückblick auf ihre Arbeit.

Julika Schön seit September Chefärztin für Anästhesie

Diese Leistung weiß auch Matthias Voth zu schätzen und ließ die Ärztin daher ungern ziehen. „Wenn es ein Problem gab, hatte sie die beste Lösung schon parat und hat uns nur noch darüber informiert“, sagte der Geschäftsführer. Die Geriatrie weiterzuentwickeln sei auch in Zukunft für die Kliniken von hoher Bedeutung. Der Nachfolger von Andrehs steht noch nicht fest, aber am Montag haben sich einige Anwärter vorgestellt. „Fest steht bis jetzt nur, dass es ein Mann sein wird“, verriet Voth. Seit 1. Januar arbeitet Kerstin Andrehs in einer internistischen Hausarztpraxis in Neuruppin. Für sie schließe sich damit ein Kreis, denn als sie ihr Medizinstudium zur Wendezeit begann, wollte sie eigentlich Allgemeinmedizinerin werden.

Julika Schön ist bereits seit September neue Chefärztin der Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin an den Ruppiner Klinken. Studiert hat sie an der Uni Lübeck und wurde nach dem Abschluss am dortigen Universitätsklinikum Schleswig-Holstein übernommen. Ihre Promotionsarbeit schrieb sie zum Thema Angst vor der Narkose. „Im vergangenen Jahr habe ich dann den Herkules-Turm auf dem Campus in Lübeck gegen den Roten Max in Neuruppin getauscht“, sagte Schön.

Julika Schön wurde  am Montag offiziell von den Klinikchefs begrüßt

Julika Schön wurde am Montag offiziell von den Klinikchefs begrüßt.

Quelle: Luise Fröhlich

Stärkere Vernetzung der Bereiche

Für die Zukunft ihrer neuen Abteilung hat sie sich schon einiges vorgenommen. Die Bereiche Intensivmedizin, Schmerztherapie und Notfallmedizin sollen intern stärker vernetzt werden. Zudem will sich Schön dafür einsetzen, dass es modernere Geräte gibt und dass die Ausbildung der Studenten noch mehr in den Klinikalltag eingefasst wird.

Von Luise Fröhlich

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