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Röntgenpraxis gesichert

Gesundheitszentrum Wildau Röntgenpraxis gesichert

Das drohende Aus der Röntgenpraxis im Gesundheitszentrum in Wildau ist abgewendet. Der neue Praxisinhaber Alexander Kogan schloss jetzt einen zehnjährigen Mietvertrag für das Haus in der Freiheitstraße ab. Möglicherweise wird dort künftig auch MRT angeboten.

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Birgit Norden und Alexander Kogan bei der Unterzeichnung des Vertrages für die kommenden zehn Jahre.

Quelle: Stadt Wildau

Wildau. Während Urlauber und Einheimische am Freitag im Dahmeland gespannt die steigenden Temperaturen am Thermometer verfolgten, wartete die Geschäftsführerin des Wildauer Gesundheitszentrums mit einer Top-Nachricht auf. Birgit Norden: „Mir fällt ein Stein vom Herzen. In unserem Haus ist auch künftig die radiologische Versorgung der Patienten gesichert.“ Das drohende Aus der seit der Eröffnung des Gesundheitszentrums vor mehr als 60 Jahren bestehenden Röntgenpraxis ist abgewendet.

Ursprünglich waren die Räume zum 30. Juni dieses Jahres gekündigt worden, nachdem der Orthopäde Alexander Kogan die Röntgenpraxis zum Beginn dieses Jahres von seiner Vorgängerin Gusalija Stöhr einschließlich der damit verbundenen kassenärztlichen Zulassung erworben hatte (die MAZ berichtete). Jetzt aber unterzeichneten Geschäftsführerin Norden und der Mediziner Kogan einen neuen Mietvertrag über die Dauer von zehn Jahren. Dem gingen monatelange intensive Gespräche voraus, in denen auch die Stadt Wildau als Eigentümerin des Gesundheitszentrums immer wieder ihr Interesse am Verbleib einer radiologischen Praxis im Haus bekundete. Zumal dort neben einer Durchgangsärztin weitere 14 Ärzte angesiedelt sind, deren etwa 20 000 Patienten im Quartal auf derartige medizinische Leistungen angewiesen sein könnten.

Ein Gesundheitszentrum ohne Röntgenpraxis war für viele Wil-dauer Bürger unvorstellbar. „Es war nicht einfach. Aber ich bin sehr zufrieden, dass wir im Interesse der Patienten eine gute Lösung gefunden haben“, stellte Bürgermeister Uwe Malich (Linke) am Freitag erleichtert fest. Alexander Kogan ließ bereits die Röntgenanlage digitalisieren. Außerdem plant er ab Herbst den Umbau der Praxis, in der künftig ebenso modernste Medizintechnik eingebaut werden soll. Auch das Spektrum der medizinischen Leistungen soll erweitert werden. „Wir wollen möglicherweise auch die Magnetresonanztomographie (MRT) anbieten, wodurch sich die Wartezeiten der Patienten in der Region erheblich verkürzen würden“, sagte er.

Außerdem informierte Kogan, dass er seine bisherige orthopädische Praxis vom Ärztehaus am Schlossplatz in Königs Wusterhausen komplett nach Wildau verlagern wird. „Ich fühle mich in Wildau willkommen“, sagt er. Vorgesehen ist, dass die neue, moderne Praxis ab Januar im Haus II auf dem alten Campus-Gelände der Ingenieurschule in der Friedrich-Engels-Straße eröffnet wird.

Von Franziska Mohr

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