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Schwangeren-Auflauf im Rathenower Kreißsaal

Havelland-Kliniken Schwangeren-Auflauf im Rathenower Kreißsaal

Die Havelland-Kliniken hatten am Freitagnachmittag zur Kreißsaalbesichtigung in ihr Rathenower Haus eingeladen. Der Andrang war groß, zeitweise herrschte fast schon Gedränge in den Räumen und Fluren. Die meistgestellte Frage war: Was können alle Beteiligten tun, damit die Geburt möglichst schnell und schmerzfrei verläuft?

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Hebamme Sabine Westermann hat den werdenden Müttern erklärt, was in einem Kreißsaal so alles möglich ist.

Quelle: Bernd Geske

Rathenow. Auf welche verschiedenen Arten kann Mama ihr Baby hier zur Welt bringen? Was sollte man wissen und mitbringen, wenn es ernst wird? Und was können alle Beteiligten tun, damit die Geburt möglichst schnell und schmerzfrei über die Bühne geht? Das dürften mit ziemlicher Sicherheit die Fragen gewesen sein, die am meisten gestellt worden sind. Die Havelland-Kliniken hatten am Freitagnachmittag zur Besichtigung ihres Kreißsaals am Standort Rathenow eingeladen. Der Andrang war beachtlich. Für 15 Uhr war der Beginn angekündigt, doch bereits um 14 Uhr fanden sich die ersten Interessierten ein. Naturgemäß handelte es sich fast immer um hochschwangere Mütter und die dazu gehörigen werdenden Väter. Zeitweise herrschte fast schon Gedränge in den Zimmern und Fluren.

Arzt Udo Zick und Hebamme Sabine Westermann beantworteten Fragen

Oberarzt Udo Zick und Hebamme Sabine Westermann waren anwesend, um die Besucher durch die Räumlichkeiten zu führen und Fragen zu beantworten. Zwei Vertreterinnen des Havelländischen Netzwerks „Gesunde Kinder“ stellten sich und ihre Arbeit vor. Das Foto-Team First Moment, von dem die Bilder der Neugeborenen auf der Internet-Seite der Havelland-Kliniken und in der Märkischen Allgemeinen Zeitung stammen, bot an, Schwangeren-Fotos zu machen. Nicht zuletzt waren Kaffee, Kuchen und Getränke aufgefahren.

Zahl der Entbindungen steigt beständig an

In den ersten beiden Monaten dieses Jahres sind auf der Rathenower Entbindungsstation bereits 70 Geburten gezählt worden.

Geht es weiter so, dann könnten am Ende des Jahres mehr als 400 Entbindungen erreicht werden.

Im Jahr 2015 waren in beiden Häusern der Havelland-Kliniken, Nauen und Rathenow, insgesamt 668 Babys auf die Welt gekommen.

In Rathenow allein wurden im vergangenen Jahr nur 308 Babys geboren. So deutet alles darauf hin, dass es 2016 hier einen deutlichen Aufwärtstrend gibt.

Unbedingt wollte Oberarzt Udo Zick darauf aufmerksam machen, dass auf der Rathenower Entbindungsstation in den ersten beiden Monaten dieses Jahres bereits 70 Entbindungen gezählt worden sind. Das sei seit vielen Jahren die höchste Zahl zu diesem Zeitpunkt, hob er hervor und ließ durchblicken: Würde es so weitergehen, käme zum Jahresende 2016 ein neues erfreuliches Hoch von möglicherweise mehr als 400 Geburten heraus. Er hat darauf hingewiesen, dass durch das gute Zusammenwirken der Geburtshilfe und der Kinderklinik des Hauses in Rathenow auch werdende Mütter mit Risiko-Schwangerschaften bis zur 32,0. Woche betreut werden können. Im letzten Vierteljahr habe es außerdem schon die relativ große Zahl von zwei Zwillingsgeburten hier gegeben.

Immer mehr Eltern von außerhalb des Kreises kommen nach Rathenow

„Wir freuen uns“, sagte Udo Zick, „dass in letzter Zeit auch immer mehr Eltern von außerhalb der Grenzen des Kreises Havelland zu uns kommen.“ An jedem ersten Donnerstag eines Monats finde für werdende Eltern ab 18 Uhr mit dem diensthabenden Arzt eine Kreißsaalführung statt, teilte er mit. Das Schwangerenschwimmen mit Hebamme Sabine Westermann erfreue sich zunehmender Beliebtheit und über den Kreißsaal würden nach wie vor die Termine für Kurse zur Geburtsvorbereitung vergeben. Nicht zu vergessen sei, dass bei nahezu allen Entbindungen immer auch die Väter mit anwesend seien.

Cornelia Selmke vom Havelländischen Netzwerk „Gesunde Kinder“ berichtete, dass dieses vor acht Jahren gegründete Netzwerk gegenwärtig im Landkreis rund 1000 Kinder im Alter von null bis drei Jahre betreut. Dafür seien derzeit rund 50 Hebmannen und Familienlotsen ehrenamtlich tätig. Sie würden den jungen Eltern Hilfe zur Selbsthilfe geben, das sei für diese freiwillig und kostenfrei. Ziel des Netzwerks sei es, die Familien bis zum dritten Lebensjahr des Kindes zehnmal zu besuchen. Dann würden alle Angelegenheiten besprochen, zu denen die Eltern Fragen haben. Dieses Angebot des Netzwerks werden sehr gerne angenommen.

Von Bernd Geske

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