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Seniorenwegweiser für Hohen Neuendorf

„Wir (ha)Alten zusammen“ Seniorenwegweiser für Hohen Neuendorf

Wo findet man die richtige Musikgruppe? Wo einen Ansprechpartner in Testamentsfragen? Wo treffen sich Freunde zum Kartenspielen? Fragen auf die Senioren in Hohen Neuendorf nun im neuen Seniorenwegweiser der Stadt eine Antwort finden werden.

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Bürgermeister Steffen Apelt (rechts) und sein Vorgänger Klaus-Dieter Hartung überreichen Gertraud Mohr die neuen Wegweiser.

Quelle: Foto: UG

Hohen Neuendorf. Mit dem Titel des Seniorenwegweisers der Stadt Hohen Neuendorf, der am Dienstag der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, habe man sich schon etwas getraut, verriet Pressesprecherin Ariane Fäscher. „Wir (h)Alten zusammen“ ist das 52-seitige Werk überschrieben. „Wir wollten signalisieren, dass Altsein selbstverständlich ist, niemand in die Ecke gestellt wird. Senior sein ist ein normaler Lebensabschnitt, den man aktiv gestalten kann.“So die Intention der Autoren.

Drei Jahre sind seit der Grundidee für das Informationsheft der Generation 60 Plus vergangen. Immer wieder sei die Vorsitzende des Seniorenbeirates Gertraud Mohr an die Stadt herangetreten und habe sich dafür stark gemacht, dass die Stadt einen Wegweiser für seine älteren Einwohner benötige, erinnert man sich. In der Tasche stets sehenswerte Beispiele aus den Nachbarkommunen. Beim damaligen Bürgermeister Klaus-Dieter Hartung traf Mohr auf offene Türen.

Gemeinsam entschied man sich bewusst für eine werbefreie Version des Ratgebers, in dem von Seniorenorganisationen, über Freizeitmöglichkeiten bis hin zu Themen wie Gesundheit, Pflege und Tod sowie rechtlichen Informationen alles zu finden ist. Selbst ein Notfallpass zum Heraustrennen ist vorhanden. „Es ist alles drin, was ein Senior wissen muss“, ist sich Gertraud Mohr sicher, die die Chefredaktion für den Wegweiser übernommen hat.

Möglichst viele Senioren sollen sich durch die Broschüre angesprochen fühlen. 7000 Exemplare wurden gedruckt. Rund 10000 Euro dafür in die Hand genommen. Jeder ältere Bewohner der Stadt soll dafür auch ein Heft bekommen. Außer bei den Seniorengruppen, sind sie im Rathaus, in der Bibliothek und in Apotheken und Arztpraxen erhältlich.

„Das wird ein Bestseller“, ist sich Bürgermeister Steffen Apelt (CDU) sicher. Er glaubt, dass weitere Auflagen folgen werden. Für Anregungen und Ergänzungen sei man stets offen, denn es bestehe kein Anspruch auf Vollständigkeit. Apelt dankte seinem Vorgänger im Amt, Klaus-Dieter Hartung, für die Arbeit. Hartung: „Wir haben viel Wert auf Qualität gelegt.“

Das neue, frisch wirkende Layout der Broschüre soll auch für weitere Wegweiser anderer Bevölkerungsgruppen angewendet werden. Man habe bei der Gestaltung gezielt auf Fotos von Hohen Neuendorfern gesetzt. „Das Heft soll neugierig auf die Menschen in der Stadt machen“, so Ariane Fäscher. In sechs Einzelporträts werden zudem ältere Mitbürger präsentiert. Sie sollen Mut machen, anspornen, außer Haus zu gehen, andere Senioren zu treffen und aktiv zu bleiben. Oder es nun zu werden.

Von Ulrike Gawande

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