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Versichertes Lächeln

Brücken und Füllungen Versichertes Lächeln

Ein strahlendes Lächeln mit makellosem Gebiss ist für einige ein Muss. Nicht zuletzt deshalb boomen Zahnzusatzversicherungen. Für die nicht zum Pflichtprogramm zählende professionelle Reinigung gibt es aber auch Zuschüsse der gesetzlichen Krankenkassen.

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Nicht im Pflichtprogramm: professionelle Reinigung.

Quelle: Foto: dpa

Potsdam. Nicht erst der Selfie-Kult hat es mit sich gebracht: Die Cheese-Optik mit einem strahlenden Lächeln, das möglichst makellose Zähne entblößt, ist bei vielen heutzutage gefragt. Passend zur laufenden Fastenzeit und nach den Sünden der Weihnachts- und Jahreswechseltage ist in den Praxen der Frühjahrsputz der Beißerchen im vollen Gange. Grund genug für Versicherungen mit immer mehr Zusatzangeboten für die Zähne aufzuwarten, die zunehmende Lücken der gesetzlichen Versorgung füllen sollen.

Innerhalb von zehn Jahren habe sich die Zahl der gesetzlich Versicherten, die Zusatzverträge für die Mund-Beschaffenheit abgeschlossen haben, bald verdoppelt, sagt der Sprecher des Verbands der privaten Krankenversicherung Dominik Heck. 14,4 Millionen vertrauten demnach nach den aktuellsten Zahlen von 2014 beim Thema Zähnen nicht mehr allein der gesetzlichen Absicherung. „Tendenz steigend“, so Heck. Bei 70 Millionen gesetzlich Versicherten insgesamt ist das ein Anteil von mehr als einem Fünftel.

Nach zunehmenden Kürzungen für Zahn-Leistungen in den gesetzlichen Krankenversicherungen wundert das wenig. Bei Zahnersatz etwa werden zum Teil nur noch 40 Prozent der Kosten erstattet. Bei Füllungen und Brücken sind je nach Material Zuzahlungen fällig. Für die professionelle Putztechnik schreiben Zahnärzte Rechnungen von bis zu 150 Euro, bei denen man aber auf freiwillige Zuschüsse bauen kann.

Maßgeschneiderte Pakete geschnürt

Die gesetzlichen Krankenkassen, die Zusatzversicherungen anbieten, kooperieren mit den privaten. Die Techniker Krankenkasse etwa arbeitet mit Envivas zusammen. Zunehmend maßgeschneiderte Pakete werden geschnürt. So wartet beispielsweise die Württembergische Krankenversicherung jetzt mit einer neuen optimierten Produktpalette auf, bei der bei Zahnersatz etwa bis zu 90 Prozent des Rechnungsbetrags übernommen wird.

Doch bei vielen gesetzlichen Krankenkassen darf man auch ohne Zusatzversicherung auf Zuschüsse bauen, wie Verbraucherschutzzentralen anmerken. Einige Kassen übernehmen demnach etwa bis zu 80 Prozent der Kosten für eine professionelle Zahnreinigung zumindest einmal im Jahr. Andere gewähren für den Profiputz, der nicht nur Kaffee-, Tee- und Tabakverfärbungen beseitigt, sondern auch schädliche Belege wie Zahnstein und Plaque entfernt, zumindest freiwillige Beihilfen von 30 bis 85 Euro. Den Zuschuss erhalten Patienten laut Verbraucherschützern indem sie zunächst die Rechnung beim Zahnarzt begleichen und anschließend bei ihrer Krankenkasse einreichen. Wichtig dabei ist häufig Abgabefristen einzuhalten.

Von Gerald Dietz

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