Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° Nebel

Navigation:
Wenn der Stress zum Schmerz wird

Rückenprobleme Wenn der Stress zum Schmerz wird

Bei Rückenschmerzen können auch Stress und Depressionen zu den Ursachen zählen. Anspannung möglichst reduzieren, lautet hier die Empfehlung. Doch die Gründe für Rückenprobleme können auch in der Ernährung liegen.

Voriger Artikel
Rollen für die Faszien
Nächster Artikel
Tag des Sports in Hennigsdorf

Bei Rückenproblemen ist Sport ein bewährtes Hilfsmittel.

Quelle: AGR

Potsdam. Wenn der Rücken schmerzt, ist die Schuld nicht nur bei den „Klassikern“ zu finden wie dem langen und falschen Sitzen oder zu seltener Bewegung. Auch psychische Belastungen können dem Rücken zusetzen. Stress oder Depressionen begünstigen Muskel- und Skeletterkrankungen, erklären die Experten der „Aktion Gesunder Rücken“ (AGR). Oft komme es zu schmerzhaften Verspannungen im Nackenbereich, die Spannungskopfschmerzen hervorrufen können. Die Empfehlung lautet, die Schmerzspirale zu unterbrechen, bevor sie entsteht. Also, den Stress möglichst reduzieren. Auch Sport kann helfen. Durch die körperliche Aktivität werden nicht nur die Muskeln gekräftigt, sondern auch eine gewisse Ausgeglichenheit und höhere Belastbarkeit wird erreicht.

Beim Sport plädieren die AGR-Fachleute für Ausdauersportarten mit gleichmäßigen und symmetrischen Bewegungen wie Radfahren, Nordic Walking, Schwimmen oder Inlineskaten. Diese Aktivitäten gelten als rückenfreundlich. Problematisch dagegen sind Sportarten mit ruckartigen Bewegungen. Sie können die Gelenke und den Rücken belasten. Demnach sollten Snowboarden, Alpinski, Tennis oder Handball lieber gemieden werden.

Übergewicht ist auch eine Last für den Rücken

Wer unter Rückenschmerzen leidet, die immer wiederkehren, kann nach Einschätzung der AGR eventuell auch durch eine Änderung der Essgewohnheiten eine Besserung bewirken. Übergewicht etwa ist eine Belastung für den Rücken. Es setzt die Bandscheiben einem erhöhten Druck aus, wodurch sie schneller verschleißen und sich nicht ausreichend regenerieren können, erklärt AGR-Geschäftsführer Detlef Detjen. Es sollte also durch „gesunde und ausgewogene Ernährung“ Gewicht abgebaut werden, so Detjen. Von Radikaldiäten raten die Experten aber ab. Wenn Bandscheiben nicht mehr genügend Nährstoffe bekommen, büßen sie Elastizität ein.

Rückenschmerzen können auch eines der ersten Symptome der Osteoporose sein. Eine ausgewogene Ernährung und das Halten des Normalgewichts senken das Risiko, dass die Knochen brüchig werden. Die nötige ausreichende Kalziumzufuhr kann durch den Verzehr von Milchprodukten, kalziumhaltigen Gemüsesorten wie Brokkoli oder Spinat und Vollkornbrot meist sichergestellt werden.

Von Ute Sommer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Gesundheit & Lebensfreude
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg