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Die Zukunft ist grün!

Grüne Woche: Ausbildungstag Die Zukunft ist grün!

Auf der Grünen Woche drehte sich einen Tag alles um die sogenannten „Grünen Berufe“. Warum die land- und forstwirtschaftlichen Berufe wieder in den Trend kommen und welche es unter anderem gibt, haben wir zusammengefasst.

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Der coolste Baum auf der Grünen Woche

Der Ausbildungstag 2016 bei der Grünen Woche.

Quelle: Lara Wiehle

Polizist, Verkäufer oder Designer: Wer kann sich heute noch für den richtigen Beruf entscheiden? Doch gerade weil die Berufswahl ein unglaublich wichtiger Faktor für unser aller Zukunft ist, sollte man sich vorher ausreichend und umfassend informieren. Auf der Suche nach immer moderneren Jobs verlieren viele Jugendliche die älteren und traditionellen Berufe aus den Augen. Auf der Grünen Woche haben die Gäste am Tag der Ausbildung alles über land- und forstwirtschaftliche Berufe erfahren.

Es gibt ein vielseitiges Angebot. Dennoch: Bis kurz vor dem Schulabschluss sind sich viele Jugendliche noch ziemlich unsicher, was sie einmal werden wollen. Doch die Ausbildungsveranstaltung zeugte deutlich, dass das Interesse an Berufen in der Natur oder mit Tieren scheinbar wieder zunimmt. Das liegt vielleicht auch daran, dass das Bewusstsein steigt. Ohne landwirtschaftliche Berufe würden wir nicht lange überleben. Schließlich muss es immer einen Landwirt geben, der den Weizen vom Feld holt und auch das Bier braut sich nicht von alleine.

Unsere Schülerpraktikantin Lara Wiehle stellt vier Berufe vor, die Interesse geweckt haben. 

Imker

Imker bezeichnet man auch als Tierwirte mit der Fachrichtung Bienenhaltung.

Beim Umgang mit den Bienen muss man ein ruhiges Händchen beweisen.

Quelle: dpa

Ausbildung

mit Abitur zwei Jahre, ohne Abitur drei Jahre

in den Wintermonaten (drei Monate) Berufsschule  

im Sommer praktischer Umgang mit den Tieren

Alltag          

Tierwirt Paul Bieber ist nach bestandener Prüfung jetzt Berufsimker. Die Anzahl    die Anzahl der Bienenvölker, die er betreut,  kann stark variieren. Je nach Größe des Betriebs gibt es zwischen 200 und 600 Völkern. Bei großen Konzernen geht es weit in den vierstelligen Bereich hinein.

Landwirt

Die Ernte einholen ist nur ein Aspekt der Landwirte.

Quelle: dpa

Ausbildung

mit Abitur  zwei Jahre, ohne Abitur drei Jahre

einen Tag in der Woche in der Berufsschule, restliche Zeit praktischer Umgang   mit den Tieren, Ackerbau bzw. Maschinen und Geräten

Alltag                    

Der Tag eines Landwirts beginnt früh (5 Uhr) und endet sehr spät. Es hängt davon ab, wann man das letzte Mal nach den Tieren schaut. Tagsüber ist er meistens auf dem Feld unterwegs, teils um seinen täglichen Ertrag der Ernte einzuholen und teils um  das Futter für das Vieh zu ernten oder vorzubereiten.   

Braumeister

Oberstes Gebot der Braukunst: Sauberkeit!

Quelle: dpa

Ausbildung   

mit Abitur zwei Jahre, ohne Abitur drei Jahre

einen Tag in der Woche Berufsschule

Erlernen des Umganges mit den verschiedenen technischen Geräten und des Brauvorgangs

 Alltag                       

Der 24- jährige Paul Koennecke  ist in der Ausbildung zum Braumeister, sein Tag besteht aus den einzelnen Vorgängen des Brauens und zu aller Verwunderung auch zu einem großen Teil aus Reinigung. „Im Umgang mit Lebensmitteln ist es wichtig, absolute Sauberkeit zu bewahren und da gehört das ständige Reinigen der Geräte einfach dazu“, sagt der Auszubildende.

Forstwirt

Forstwirte sind vor allem in der Natur. Im Wald sägen sie unter anderem Bäume.

Quelle: dpa

Ausbildung  

mit Abitur zwei Jahre, ohne Abitur drei Jahre

Umgang mit der Motorsäge und anderen Werkzeugen, Bäume pflanzen und sie erhalten und lernen, sich wie man sich beim Arbeiten schützt

Alltag                      

Der Alltag eines Forstwirts beginnt mit der Werkzeugausgabe (etwa sieben Uhr) und der anschließenden Besprechung des Tages. Danach geht es in den Wald, wo die Aufgaben jeden Tag unterschiedlich sein können, zum Beispiel Fällungen, Pflanzungen oder einen Zaun bauen. Weibliche Forstwirte sind bisher leider noch in der Unterzahl aber langsam wächst der Anstieg wieder.

Von Lara Wiehle

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