Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
5. Keramikfrühling in Velten

Kunst und Handwerk 5. Keramikfrühling in Velten

Keramiken herzustellen ist ein Deutschland ein altes Handwerk. Einen Einblick in die Traditionen kann man am Wochenende in Velten beim 5. Keramikfrühling bekommen. Aber auch die Kunst kommt nicht zu kurz. Im Ofen-und Keramikmuseum öffnet die neue Sonderschau und im Gärtnerhof stellen acht Keramiker ihre Kunstwerke aus.

Velten 52.688157803092 13.191904352979
Google Map of 52.688157803092,13.191904352979
Velten Mehr Infos
Nächster Artikel
Platzsparende Sauna-Konzepte

Initiatoren und Künstler im Gärtnerhof Velten.

Quelle: Foto: Gawande

Velten. Bereits zum fünften Mal laden am kommenden Wochenende in Velten das Ofen- und Keramikmuseum (OKM), die Töpferei Malenz und der Gärtnerhof Velten zum Keramikfrühling ein.

Getreu dem Motto des Kulturlandes Brandenburg „Handwerk. zwischen gestern und übermorgen“ kann man an allen drei Standorten einen Einblick in das Töpferhandwerk und in kunsthandwerkliches Können gewinnen. Die Verbindung von Handwerkstradition und Kunst spüren. Im OKM kann neben Führungen auch die neue Sonderausstellung „Florales aus der Kachelbäckerei“ besichtigt werden sowie in der TonEntdecker- Werkstatt getöpfert werden.

Ebenso wie in der Alten Feuerwache, wo man Keramikerin Manuela Malenz an der Töpferscheibe über die Schulter sehen kann.

Denn Keramiker werden in Deutschland eher als Handwerker, denn als Künstler wahrgenommen. Anders als in den USA, weiß Thomas Hirschler aus Berlin, der sich deshalb nach amerikanischen Vorbild als Keramischer Künstler bezeichnet.

Am Wochenende ist er einer von acht Künstlern, die im Gärtnerhof Velten ihre Arbeiten präsentieren werden. Zusammen mit seiner Frau Kaja Witt ist er, neben keramischen Installationen und provozierend nachgebildeten Alltagsgegenständen, vor allem für die Schriftbecher bekannt. Die Idee für die Becher entstand bei einem zweijährigen Amerikaaufenthalt, von dem sie auch die Idee des Künstlerhauses für Keramiker , das die beiden seit 2005 in Pankow betreiben, mitgebracht haben. „Die deutsche Sprache ist eine Schönheit. Viele Worte, wie Sehnsucht oder Sanftmut, lassen sich nicht einfach so übersetzen.“ 800 solcher Worte und Sprüche prangen nun auf Trinkgefäßen. Hirscher: „Wir sind süchtig nach Worten.“ Noch nie habe man aber „Zu Tode betrübt“ verkaufen können, „tieftraurig“ dagegen schon.

Zweitdrittel des Jahres seien sie Handwerker, erzählt Hirscher, den Rest Künstler. Dann werden Pissoirs nachgebaut und Omas Damasttischdecken in Keramik eingerollt. Im Gärtnerhof zeigen sie beide Seiten ihrer Kunst.

Von Ulrike Gawande

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lifestyle & Trends
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg