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Alte Meister neu entdeckt

Ausstellungen auf Werders Bismarckhöhe Alte Meister neu entdeckt

Der Frühling naht und damit auch die neue Saison auf der Bismarckhöhe in Werder. Zum Auftakt der Ausstellungen gestaltet Gerd Eggers aus Potsdam eine Komposition aus Poesie und Fotografie. Die Vernissage dazu findet am 27. Februar um 16 Uhr in der Turmgalerie der legendären Bismarckhöhe statt.

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„Erwartung“ heißt das Bild von Klaus Busch aus Deggendorf, das in der Turmgalerie Werder zu sehen sein wird.

Quelle: privat

Werder . Nach der Winterpause startet der Freundeskreis Bismarckhöhe am 27. Februar um 16 Uhr mit einer Vernissage in der Turmgalerie in die neue Saison. „In diesem Jahr werden dort vier Ausstellungen stattfinden“, sagt Malerin Anna Gestrich vom Kuratorenteam der Turmgalerie. „Gezeigt wird ein abwechslungsreiches Programm aus Lyrik, Fotografie, Grafik und Malerei.“

Die erste Ausstellung in dieser Saison gilt dem Potsdamer Dichter Gerd Eggers. Den Besucher erwartet ein spannendes Zusammenspiel von Poesie und Fotografie, von Natur und Liebe, Visionen und bildhaften Entdeckungen in und um Potsdam.

Druckgrafiken vom mehrfach ausgezeichneten Leipziger Künstler Patrick Fauck kann der Gast in der zweiten Ausstellung sehen. „Eine verspielte grenzenlose Phantasie zeichnen die Arbeiten des Künstlers aus“, sagt Gestrich. „Der unaufdringliche, einfühlsame, manchmal auch schwarze Humor verleitet unwillkürlich zum Schmunzeln, zwingt aber auch zum Nachdenken an.“

Klaus Busch aus Deggendorf mit seiner Pastellmalerei wird in der dritten Ausstellung in der Turmgalerie zu sehen sein. Indem Klaus Busch Bilder alter Meister neu interpretiert, setzt er sich auch auf kritische Weise mit umweltpolitischen, sozialen und wirtschaftlichen Themen auseinander. Als Vorlagen für seine Arbeiten dienten Klaus Busch Bilder von bekannten Künstlern wie Eugène Delacroix, Théodore Géricault, Pieter Bruegel der Ältere und Leonardo da Vinci.

Mit einer Gemeinschaftsausstellung von Hannelore Bigalk aus Werder, Helga Dobrick-Kroeber aus Potsdam und Robin Hoenow aus Berlin wird die Turmgalerie die Saison 2016 beschließen. Die ausstellenden Künstler gehören verschiedenen Generationen an, so dass der Besuch der Ausstellung für Jung und Alt interessant sein dürfte, sagt Anna Gestrich. „Beim Betrachten der Werke wird dem Besucher vermutlich bewusst, was für eine wichtige Rolle Kunst in unserem Leben spielt“, sagt Gestrich. „Für mich ist Kunst kreativ, schafft Selbstvertrauen und macht Freude. Und sie ist aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.“

In Erinnerung an den 102. Todestag des Dichters Christian Morgenstern lädt der Freundeskreis Bismarckhöhe zu einer Gedenkveranstaltung am 31. März 2016 um 15 Uhr in das einzigartige Morgenstern-Museum ein. Initiator Achim Risch und seine Mitstreiter hoffen auf viele Gäste. In der Reihe Treffpunkt Galgenberg liest am 9. April um 16 Uhr Bernd Fredrich Raedigke Gedichte von Heinz Erhardt.

Freundeskreis vor 12 Jahren gegründet

Die ehemalige Traditionsgaststätte Bismarckhöhe gehört zu den bedeutenden stadt-, bau- und kulturgeschichtlichen Objekten der Blütenstadt Werder.

Das Denkmal in der Hand der Stadt ist mit dem 2004 gegründeten gleichnamigen Freundeskreis zu einem kulturellen Anziehungspunkt in Werder geworden.

Der Aussichts- und Museumsturm ist am Sonntag, 28. Februar, und dann jeden 1., 3. u. 5. Sonntag im Monat von März bis November geöffnet. Im März und September bis November von 14 bis 17 Uhr und von April bis August von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Ostern wird samstags von 14 bis 18 Uhr eingeladen.

Von Regine Greiner

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