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„Der Faust“ für Bühnenbildner Harald Thor

Theaterpreis geht nach Potsdam „Der Faust“ für Bühnenbildner Harald Thor

Der in Salzburg geborene Bühnenbildner Harald Thor ist mit dem renommierten Theaterpreis „Der Faust“ ausgezeichnet worden. Thor arbeitet mit zahlreichen Regisseuren zusammen, unter anderem mit dem Intendanten des Hans-Otto-Theaters Tobias Wellemeyer. In der Spielzeit 2015/16 wird er das Bühnenbild für Anton Tschechows „Drei Schwestern“ entwerfen.

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Harald Thor

Quelle: Archiv/MAZ

Potsdam. Der Bühnenbildner Harald Thor erhielt am Wochenende den „Deutschen Theaterpreis ’Der Faust’“ 2015. Ausgezeichnet wurde er in der Kategorie Bühne/Kostüme für seine Arbeit an „Die Soldaten“ (Regie: Andreas Kriegenburg) an der Bayerischen Staatsoper München.

Harald Thor ist dem Potsdamer Hans-Otto-Theater durch regelmäßige Zusammenarbeiten eng verbunden. In Potsdam arbeitet er regelmäßig mit Intendant Tobias Wellemeyer zusammen, zuletzt an der Erstaufführung „Auferstehung“ von Leo Tolstoi. In der aktuellen Spielzeit 2015/16 wird er das Bühnenbild für Anton Tschechows „Drei Schwestern“ (Premiere im April 2016) entwerfen.

„Der Faust“ wird seit 2006 jährlich in acht Kategorien ausgelobt, um auf die Leistungskraft und die künstlerische Ausstrahlung der deutschen Theater-Landschaft aufmerksam zu machen. Die diesjährige Verleihung fand am 14. November im Staatstheater Saarbrücken statt. Neben Harald Thor wurden die Schauspielerin Bibiana Beglau, und die Regisseurin Andrea Breth ausgezeichnet.

Harald Thor ist gebürtiger Salzburger. Nach seiner 1982 abgeschlossenen Ausbildung zum Bühnen- und Kostümbildner am Mozarteum war er Ausstattungsleiter an mehreren Häusern, unter anderem an der Bayerischen Theaterakademie und der Bayerischen Staatsoper. Seit der Spielzeit 2001 ist er freischaffend als Ausstatter tätig. Er arbeitet mit vielen renommierten Regisseuren zusammen.

In erster Linie entwirft Thor Bühnenbilder und Kostüme für Andreas Kriegenburg. Es entstanden Produktionen am Thalia Theater in Hamburg, am Schauspielhaus Zürich, am Deutschen Theater Berlin, am Schauspiel Frankfurt, sowie Operninszenierungen in Magdeburg, Berlin, Frankfurt, Dresden, München und Tokio. Seit mehreren Jahren arbeitet Harald Thor auch kontinuierlich mit dem Regisseur Tobias Wellemeyer. „Auferstehung“ ist nach „Alle sechzehn Jahre im Sommer“ von John von Düffel, „Volpone“ von Ben Jonson und Schnitzlers „Komödie der Verführung“ bereits die vierte gemeinsame Arbeit mit Wellemeyer am Hans-Otto-Theater.

Von MAZonline

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