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Meyenburger Pelz-Parade

Modenschau im Modemuseum Meyenburger Pelz-Parade

Einst war der Pelz das Statussymbol für die wohlhabene Frau; die Schönen und Reichen trugen Mäntel, Mützen und Muffs aus dem teuren Material, meist exquisit verarbeitet. Die Stücke faszinieren noch heute, wie erst am Sonnabend wieder die Pelz-Modenschau im Meyenburger Modemuseum zeigte.

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Modenschau mit edlen Pelzen aus alten Zeiten.

Quelle: Wolfgang Thätner

Meyenburg. Josefine Edle von Krepl präsentierte am Sonnabend im Meyenburger Modemuseum historische Pelze aus Ihrer Sammlung. Die Pelzmodenschau wurde von dem Pianisten Arne Luth begleitet. „Die mehr als 80 Gäste des Abends sind Ausdruck eines lebendigen Interesses am Kulturprogramm des Modemuseums“, freute sich Axel Voigt vom Trägerverein. „Lassen Sie uns dem Winter adé sagen“.

Josephine Edle von Krepl trug Kunstpelz

Er begrüßte die „Grande Dame“ und Begründerin des Modemuseums Josefine Edle von Krepl, die das Haus viele Jahre lang geführt hatte. „Ich habe heute Abend als Naturfreund und wohlweislich für alle Pelzgegner einen Kunstpelzmantel für sie angezogen“, sagte Josefine von Krepl. „Bevor die historischen Pelze, eine Schenkung an die Stadt Meyenburg aus meiner Sammlung, ins Depot eingelagert werden, möchte ich sie heute Abend noch ein Mal präsentieren.“ Zügig und locker präsentierten die Models auf dem Laufsteg zu Beginn Pelze zum Umhängen, auch Kappen von kleinen Tieren wie Fuchs, Frettchen und anderen. Dann wurden die größeren Pelze zur Schau gestellt, Jacken Mäntel. Alle bestachen durch ihre wunderbare, in aufwändiger Handarbeit erledigte Verarbeitung. Pelze waren früher ein Statussymbol für die wohlhabene Frau – edel und mit Sicherheit das Teuerste, was Frau an Kleidung tragen konnte. Auch heute noch faszinieren sie mit einem besonderen Chic.

Das Modemuseum als Kleinod für Meyenburg

Am Ende gab es nicht nur für die gelungene Darbietung der Modells Applaus, sondern auch einen Dank und Blumen des Bürgermeisters Falko Krassowski an Josefine Edle von Krepl. „für die Schenkung und Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Wir haben Ihnen ein wunderschönes Zuhause geboten und Sie haben es einzigartig mit Leben gefüllt.“

Von Wolfgang Thätner

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