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Neue Bilder im Modemuseum Meyenburg

Wechselausstellung von drei jungen Frauen Neue Bilder im Modemuseum Meyenburg

Pünktlich zur Pelzmodenschau Josefine von Krepls am Samstag, 19. März, ab 19 Uhr im Meyenburger Modemuseum startet der Trägerverein Modemuseum eine neue Wechselausstellung. Gezeigt werden Werke von drei jungen Künstlerinnen, die an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle studiert haben.

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Mädchen mit Hündchen von Maika Romanow.

Quelle: Foto: Privat

Meyenburg. Zur bevorstehenden Pelzmodenschau am Samstag, 19. März, wartet das Modemuseum im Meyenburger Schloss auch mit einer neuen Ausstellung auf. Bekanntlich zeigt Sammlerin Josefine Edle von Krepl unter der Überschrift „Winter ade“ eine Auswahl von verschiedenen Pelzen. Beginn der Modenschau ist um 19 Uhr im Festsaal. Die musikalische Begleitung übernimmt Arne Luth am Piano.

Die neue Wechselausstellung im Eingangsbereich des Schlosses sowie im Entrée des Modemuseums zeigt Werke von drei jungen Künstlerinnen – Meisterschülerinnen der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle (Saale). Alle drei absolvierten ein Studium der Malerei und Grafik beziehungsweise Malerei und Textile Kunst an der Hochschule.

Antonia Jungk dokumentiert in ihren Arbeiten persönliche Momentaufnahmen, die sich aus Gedanken, Erinnerungen, Wahrnehmungen und dem tagtäglichen Passieren vermischen. Sie nutzt als Ausdrucksmittel die gegenstandslose Malerei. Dabei geht ihr es nicht um das Abbilden einzelner Szenarien, sondern um das erreichen des Gegenübers durch die Übertragung eines Gefühls. Der Betrachter wird vor eine Bildraumvielfalt gestellt. Ob er sich an den Liniennetzen, den Farbkontrasten, den initiierten Strukturen, den dazu in Kontrast stehenden künstlichen Farbtönen, den durch Lasuren konstruierten Farbraum oder dem erzeugten Impuls orientiert, ist dem Bildleser überlassen.

Maika Romanow fühlt sich unter dem Motto „A-moll und Psyche“ in ein Sammelsurium von Rätselhaftigkeiten hineingeboren. „Unschärfe in der Zeit, in Zweck und Ursprung“, beschreibt sie den Zustand. Ihre Arbeiten basieren auf Zwangsläufigkeiten und Zufällen. „Auf High-Heels wanken und hinken wir zwischen Schmerz, riskanter Lust und pragmatischer Eintracht.“ Die Figur als zentrales Thema spiegelt ein Sammelbecken von Abgründen und Potenzialen. Zur Darstellung der Themen verwendet sie vor allem grafische Mittel mit Bezügen zu surrealistischen und barocken Ausdrucksformen.

„Chaos oder Ordnung? Das Ende oder ein Neubeginn?“, fragt Inka Schottdorf. Formen entstehen, tauchen auf, gleiten über dem Grund, finden sich zusammen, vereinen sich, um sich zu verlieren, in der Tiefe zu verschwinden, zum Grund zu werden und wieder neu zu erfinden. Bizarre Figuren in stabilen und instabilen Konstellationen wandeln in ihrem Bildraum – die einen stets auf der Suche nach Halt, die anderen sich selbstischer behauptend in ihrer Position. „Was ist greifbar? Was zeigt sich – was darf sich zeigen? Wer bestimmt und wer folgt? Die Form oder ich?“

Anmeldungen : Reservierungen für die Pelzmodenschau werden unter  033968/50 89 61 entgegen genommen. Eine Bewirtung wird angeboten. Der Eintritt kostet 25 Euro.

Von Beate Vogel

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