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Plattner-Museum eröffnet am 23. Januar 2017

Palast Barberini in Potsdam Plattner-Museum eröffnet am 23. Januar 2017

Jetzt steht der Termin fest: Das Museum Barberini von Hasso Plattner in Potsdams historischer Mitte eröffnet am 23. Januar 2017. Gezeigt werden Werke aus der Sammlung des Softwareunternehmers und Leihgaben zum Thema „Impressionismus“. Doch auch die DDR-Kunst kommt wieder zu Ehren.

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Die Gerüste am Palast Barberini sind gefallen.

Quelle: Archiv/MAZ

Innenstadt. Die Gerüste der Potsdamer Neuschöpfung des Palastes Barberini am Alten Markt, neben dem Stadtschloss, sind bereits gefallen. Jetzt steht der Termin der Aufnahme des Museumsbetriebs fest: Das durch die Hasso-Plattner-Förderstiftung getragene Museum öffnet am Montag, dem 23. Januar 2017, mit der Ausstellung „Impressionismus – Die Kunst der Landschaft“ seine Türen für das Publikum. Das teilte das Museum am Dienstag mit.

Die Sammlung Hasso Plattners bildet den Grundstock

Das Museum Barberini zeigt unter der Leitung von Ortrud Westheider Ausstellungen in internationalen Kooperationen, die einzelne Themen, Künstler oder Epochen vorstellen. Ausgangspunkt für die Präsentationen von Alten Meistern bis ins 21. Jahrhundert ist die Sammlung Hasso Plattners, in der ein Schwerpunkt auf dem Impressionismus liegt. Weitere Sammlungsbereiche sind die Amerikanische Moderne, Kunst der DDR und Malerei nach 1989.

Der im Krieg zerstörte Palast Barberini entsteht in alter Pracht

Die Hasso-Plattner-Förderstiftung finanziert den seit 2013 laufenden Wiederaufbau des Gebäudes und ist Träger des Museums. Der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Palast Barberini am Alten Markt ersteht wieder nach seinem historischen Vorbild. Es ist Bestandteil der Rekonstruktion einer der ehemals schönsten Plätze Europas und des historischen Zentrums Potsdams.

Monet, Renoir, Liebermann, Nolde und Munch – in Potsdam zu sehen

Die Eröffnungsausstellung, die bis zum 28. Mai 2017 läuft, bringt Werke der Sammlung Hasso Plattners mit Leihgaben aus internationalen Museen und Privatsammlungen zusammen. Mit Gemälden von Künstlern wie Claude Monet (1840-1926), Auguste Renoir (1841-1919) und Gustave Caillebotte (1848-1894) widmet sich die Ausstellung den malerischen Erfindungen des Impressionismus und dem Naturverständnis der Moderne. Die Ausstellung wird durch ein öffentliches Symposium vorbereitet, das am 28. Juni im Potsdamer Hasso-Plattner-Institut stattfindet.

Der Einfluss des französischen Impressionismus auf die deutsche und skandinavische Kunst ist das Thema der Eröffnungspräsentation. Gemälde von Max Liebermann (1847-1935), Emil Nolde (1867-1956) und Edvard Munch (1863-1944) werden Räume im Erdgeschoss gewidmet. Die nachimpressionistische Entwicklung der französischen Kunst wird dort mit Werken von Maurice de Vlaminck (1876-1958), André Derain (1880-1954) und Auguste Herbin (1882-1960) dokumentiert. Ein Raum mit Werken der amerikanischen Moderne gibt einen ersten Einblick in einen weiteren Sammlungsschwerpunkt.

Auch die DDR-Kunst ist Thema: Auftakt mit Wolfgang Mattheuer

Das Museum Barberini wird seine Sammlung von Kunst aus der ehemaligen DDR ebenfalls in thematisch wechselnden Sammlungspräsentationen vorstellen. Zur Eröffnung widmet es dem Künstler Wolfgang Mattheuer (1927-2004) eine monografische Präsentation und gibt erste Einblicke in die künftige Arbeit mit der Sammlung.

Besucht werden kann das Museum nach seiner Eröffnung täglich von 11 bis 19 Uhr, donnerstags bis 22 Uhr. Darüber hinaus wird es Vormittagsöffnungszeiten für Schulklassen geben.

Von MAZonline

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