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Schönheit kommt aus Hennigsdorf

Wettbewerb startet am Mittwoch Schönheit kommt aus Hennigsdorf

Ein international aufgestelltes Kosmetikunternehmen hat seit knapp zehn Jahren seinen Sitz in Hennigsdorf, doch kaum ein Einwohner kennt die Erzeugnisse von S&V Technologies Das soll sich nun ändern, denn gemeinsam mit der Storchenapotheke sucht man nach der schönsten Hennigsdorferin, die das Gesicht der Pflegeserie Amalian werden soll.

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Der Bürgermeister freut sich über die Schönheitsidee von Christine Kreiner (m.) und Michael Steffen (r.)

Quelle: Foto: UG

Hennigsdorf. Seit 2007 gibt es die Firma S&V Technologies, Skin and Vision, am Hennigsdorfer Standort im Blauen Wunder. Doch die dort von derzeit 48 Mitarbeitern produzierten Kosmetika, unter anderem die Hautpflegeserie Amalian, sind vermutlich eher in Dubai oder Russland bekannt, als am Produktionsort Hennigsdorf. Werden doch über 90 Prozent des Umsatzes in den über 50 Exportländern mit dem Markenzeichen „Made in Germany“ erwirtschaftet.

Das zu ändern war die Idee von Dirk Mossier. Als Leiter des Kundenservices, noch neu im Unternehmen, war ihm aufgefallen, dass einheimische Hennigsdorfer oft nicht wissen, was direkt vor ihrer Haustür produziert wird. „Dabei brauchen auch Stahlwerkerhände Pflege.“ Um das regionale Bewusstsein der Bevölkerung zu stärken und ein wenig Werbung für die Firma zu machen, ging Mossier auf Akquisetour durch Hennigsdorf. Bei Apotheker Micheal Steffen stieß er auf interessierte, offene Ohren. Hat der Pharmafachmann doch selbst erst vor wenigen Monaten in Hennigsdorf beruflich mit der Übernahme der Storchenapotheke im Ort Fuß gefasst.

Es wurde daraus eine Hennigsdorfer Liaison. „Ich war erstaunt, dass es so ein international aufgestelltes Kosmetikunternehmen in der Stadt gibt“, verrät Steffen. Dem müsste man doch ein Hennigsdorfer Gesicht geben, überlegte er. Und schon war die Idee eines Schönheitswettbewerbs geboren. Unter dem Motto: „Schönheit kommt aus Hennigsdorf.“

Gesagt, getan. Auch bei S&V Technologies war man von Steffens Idee begeistert. Statt nur „Made in Germany“ also nun quasi „Made in Hennigsdorf“: Denn gesucht wird nun bis zum 30. Juni eine Frau älter als 35 Jahre, in Hennigsdorf lebend, die Amalian ein Gesicht geben soll. Wer sich jetzt womöglich über die Altersgrenze wundert, den klärt Christine Kreiner, Geschäftsführerin der S&V Technologies auf: „Diese Altersgruppe ist die Zielgruppe unserer Pflegeserie Amalian.“

Kommt doch Amalian aus dem Sanskrit und steht für innere Schönheit. Die äußere soll mithilfe der Wirkstoffe der Produkte, wie Hyaloronsäure, gestärkt und Falten korrigiert werden. Kreiner ist dabei die beste Werbung für ihre Marke, sieht man der Münchnerin ihr Alter von 71 Jahren nicht an.

Als Schirmherr und als Jurymitglied für die Misswahl konnte Bürgermeister Andreas Schulz (SPD) gewonnen werden. „Es ist eine gute Gelegenheit zu zeigen, welche innovativen, engagierten Unternehmen es in der Stadt gibt.“ Er sei immer wieder erstaunt, was alles aus Hennigsdorf komme, dort entwickelt werde. Besonders gut gefalle ihm die Kooperation der zwei Hennigsdorfer Unternehmen.

Alle Frauen, die vor 1981 geboren wurden, sind nun aufgerufen sich ab heute die Teilnahmeunterlagen in der Storchenapotheke abzuholen. Der Gewinnerin winkt ein Wellnesswochenende. Zehn weitere Frauen werden mit Pflegeprodukten verwöhnt und jede Teilnehmerin erhält ein Präsent. Wer ist also Hennigsdorfs Schönste?

Von Ulrike Gawande

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