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Skaten will gelernt sein

Schnuppertraining in Jüterbog Skaten will gelernt sein

In der Jüterboger Skate-Arena werden immer wieder Schnupperkurse für Anfänger auf acht Rollen angeboten. Die Trainer achten zu Beginn vor allem auf Sicherheit. Ohne Helm und Protektoren schnallt sich niemand die Rollschuhe unter. Erst dann wird das Skaten geübt.

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Für die jüngsten Teilnehmer gab es eine Eins-zu-eins-Betreuung von Trainerin Kati Powik.

Quelle: Iris Krüger

Jüterbog. Thüringen ist zweifellos ein attraktives Fleckchen mit Bergen und Tälern. Alles was das Herz des Wanderers höher schlagen lässt. Aber für Inline-Skater ein sehr schwieriges Gebiet – ganz im Gegensatz zum Niederen Fläming. Das wissen auch Sandra und Thomas Gold, die vor geraumer Zeit aus Thüringen nach Treuenbrietzen gezogen sind und bisher keine Erfahrung mit den schnellen Rollen machen konnten. „Jetzt hat uns eine Freundin überredet, es doch einmal zu versuchen“, erzählt Sandra Gold. Für die 39-Jährige ist es das erste Mal, dass sie sich auf die Flitzer wagt. „Ich bin früher zwar mit Rollschuhen gefahren, aber das ist ja nicht das Gleiche“, gesteht sie.

Zur Auflockerung gab es für die Teilnehmer einige Erwärmungsübungen – allerdings noch ohne Skates

Zur Auflockerung gab es für die Teilnehmer einige Erwärmungsübungen – allerdings noch ohne Skates.

Quelle: Iris Krüger

Doch um die Fläming-Skate mit ihrem Wegenetz von gut 230 Kilometern sicher und gefahrlos nutzen zu können, kann jeder Anfänger zunächst einen Sicherheitskurs absolvieren. Diese Praxis-Seminare werden von versierten Trainern durchgeführt, die den Teilnehmern auf professionelle Weise das Einmaleins des Skatens beibringen können.

Gemeinsam mit sieben weiteren Interessenten nahmen die beiden Ex-Thüringer am Schnuppertraining in der Jüterboger Skate-Arena teil. Dieses wurde am Mittwochnachmittag unter Aufsicht von drei versierten Trainern durchgeführt. Dazu zählte zum einen Kati Powik vom SCC Berlin, die derzeit als Betreuerin des Inlinecamps in der Skatearena tätig ist. Außerdem waren noch Marlen Hundrieser sowie Marc Hobus vom SV Fläming Skate für die Anfänger zuständig. Bei glühender Hitze erklärten sie geduldig, was beim Skaten zu beachten ist. Die Einführung begann bereits beim Anlegen der Schutzkleidung: „Zunächst ist immer der Helm aufzusetzen“, erklärt Kati Powik, „denn wenn ich erst die Skates anziehe, kann ich beim Aufstehen bereits fallen und mir so schon die erste schwere Verletzung zuziehen“. Genau das Gleiche gelte beim Ausziehen: Der Helm bleibt auf, bis Schuhe und Schützer abgelegt sind.

Ebenso wichtig sei die gute Passform des Helms, dieser darf weder zu groß noch zu klein sein. Doch es muss nicht immer eine spezielle Kopfbedeckung für Skater sein. Fahrradhelme sind ebenso gut, dennoch sollte man darauf achten, dass der Sonnenschutz vorn entfernt wird. „Denn dieser kann gefährliche Verletzungen hervorrufen, wenn man auf das Gesicht fällt“, rät die Trainerin.

Trainerin Kati Powik überprüft bei der zehnjährigen Marie, ob die Schutzausrüstung auch richtig sitzt

Trainerin Kati Powik überprüft bei der zehnjährigen Marie, ob die Schutzausrüstung auch richtig sitzt.

Quelle: Iris Krüger

Die ersten Übungen für die Teilnehmer wurden zunächst ohne die Skates absolviert: Dazu gehörte das Üben des Fallens sowie eine kurze Erwärmung, die jedoch bei gut 34 Grad nicht zu sehr ausgedehnt wurde. Im Anschluss standen Gleichgewichtsübungen an, erst dann durfte jeder seine beiden Inlineskates anziehen. Mit kleinen Auflockerungsspielen wie Slalom und Limbo wurden der feste Stand, die Verlagerung des Gleichgewichtes und weitere wichtige Techniken vermittelt. Alles ganz ohne Zeitvorgabe und individuell auf das Können der Teilnehmer zugeschnitten. Denn so leicht, wie es bei den Trainern aussah, war es für die Anfänger natürlich nicht.

„Es ist wirklich sehr anstrengend“, gesteht Sandra Gold bereits nach der Hälfte der Trainingszeit, „aber es macht immer noch Spaß!“

Von Iris Krüger

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