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Kostenloses WLAN in Pritzwalks Innenstadt

Offener Onlinezugang Kostenloses WLAN in Pritzwalks Innenstadt

Pünktlich zum Weihnachtsmarkt können Gäste rund um das Pritzwalker Rathaus nun kostenlos WLAN nutzen. Die Unternehmer Norman Feuerböter, Christian Weidler und Patrick Fenske unterbreiten dieses Angebot ab sofort und machen die Innenstadt damit noch ein wenig attraktiver.

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Bringen offenes WLAN (v.l.): Norman Feuerböter, Christian Weidler und Patrick Fenske.

Quelle: Andreas König

Pritzwalk. Natürlich sind die meisten Smartphonebesitzer ständig im Netz. Aber außerhalb der eigenen vier Wände geschieht das meist über das Datenvolumen ihres Mobilfunkvertrags oder dem Inklusivvolumen der im Voraus bezahlten Karte (Prepaid). Das ändert sich in der Pritz­walker Innenstadt schlagartig. Pünktlich zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes schaltet Patrick Fenske von der Firma Net-IT das erste offene WLAN (wireless Local Access Area Network – drahtloses Netzwerk) frei. Unterstützt wird er von Unternehmer Norman Feuerböter und Christian Weidler. Die drei kennen sich unter anderem von der Betreuung der Internetseite der Pritzwalker Feuerwehr.

„Ich bin grundsätzlichdes für offene WLAN-Netze“, sagt Patrick Fenske. Testweise hatte er das Signal bereits in die Umgebung seines Firmensitzes abgestrahlt, aber die jetzt gestartete Technik ist noch einmal ein anderes Kaliber. „Wir verwenden einen speziellen Zugangspunkt, der für draußen geeignet ist“, erklärt der IT-Fachmann. Aufgestellt wurde er im Rathaus. Die Internetanbindung erfolgt über eine Richtfunkstrecke zur Firmenzentrale. „Damit sollte es möglich sein, ein robustes Netz für die Gegend rund ums Rathaus aufzuspannen“, erklärt Patrick Fenske. Die Technik ist so abgesichert, dass der Betreiber des offenen Netzes jeglichen Missbrauch des Internetzugangs verhindern kann und sich vor allem haftungstechnisch auf der sicheren Seite befindet. Andererseits sei auch die Anonymität der Nutzer gewährleistet. „Die Mobilfunknummern sind beispielsweise ohne weiteres nicht zu erkennen, sagt Patrick Fenske.

All das wird dem Nutzer, der sich übrigens ohne Passwort und Benutzername einloggen kann, auf einer Informationsseite zu Beginn des Aufenthalts im WLAN kundgetan.

Das Netzt bleibt in der jetzigen Form bis zum Ende des Weihnachtsmarktes eingeschaltet. „In den nächsten Tagen ist mit einem Besucherandrang zu rechnen“, erklärt Patrick Fenske. Das sei ein guter Test für das Interesse an dem offenen WLAN einerseits und dessen Leistungsfähigkeit und Stabilität andererseits. Bei genügendem Interesse könne er sich durchaus vorstellen, die Idee auszubauen. Dann wären allerdings weitere Zugangspunkte nötig. Die Stadt Pritz­walk trägt die Stromkosten. Die Downloadgeschwindigkeit ist nach oben auf 1,5 Megabit pro Sekunde begrenzt, was immerhin für das Ansehen von Videos genügen dürfte. Angebunden ist das Netzt an einen 250 000er Internetzugang. „Wir hoffen, dass wir das Interesse der Stadt wecken können, um den Markt dauerhaft mit WLAN zu versorgen“, erklären die Organisatoren.

Von Andreas König

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