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Ex-Pionier kämpft um die Newtopia-Kühe

Nach TV-Aus für Newtopia Ex-Pionier kämpft um die Newtopia-Kühe

Die heimlichen Stars auf dem Newtopia-Gelände in Zeesen (Königs Wusterhausen) heißen Tante Elfriede, Clyde und Bonnie. Die drei Kühe haben schon bald weder Stall noch Weide, denn das Tv-Experiment ist gescheitert. Ex-Pionier und Landwirt Christian Kallweit kämpft nun um die Tiere und hofft, dass sie schon bald auf seiner Wiese grasen können.

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Die Kühe waren bei Zuschauern besonders beliebt. Nun möchte Ex-Pionier Christian Kallweit um sie kämpfen. Er ist selbst Landwirt.

Quelle: Sat.1/Talpa

Zeesen. Das TV-Experiment Newtopia ist vorbei. Erste Tränen sind bei den Pionieren bereits geflossen. Einige Szenen aus dem Camp sickerten bereits im Netz durch - obwohl der Livestream gleich nach Bekanntgabe des TV-Aus gekappt wurde. Doch wirklich leidtragend sind die Kühe. Sie haben nämlich ab Ende der Woche weder Stall noch Weide. Wer soll sich nun um die Tiere kümmern?

Während des Experiments gab es einen Pionier, der ein besonders großes Herz für Tiere hatte: Christian Kallweit aus Bad Bentheim. Er ist Landwirt, verließ das Camp aber wieder recht früh. Freiwillig. Nun möchte er um Kuh Clyde, Tante Elfriede und Bonnie kämpfen, sie sollen ein gutes Zuhause finden.

Kühe sind die geheimen Stars der Sendung

Zwei Kühe hatten die Macher ihren Bewohnern zu Beginn der Sendung zur Verfügung gestellt. Kälbchen Bonnie wurde vor Ort geboren. Als der Landwirt weg war, ging es auch mit den Tieren nur wenig voran. Im Gegenteil: Clyde musste sogar in eine Spezialklinik, nachdem sie zuviel Kraftfutter verspeist hatte. Das bewegte die Fans. Sie machten sich lange Sorgen - um Clyde und ihr Kälbchen. Eigentlich, das kann man wohl so sagen, waren sie die beliebtesten Bewohner bei Newtopia. Und das ganz ohne Skandal.

Für Ex-Pionier Christian waren die drei Kühe im Camp eine Bereicherung. "Ich habe noch nie zuvor so eine nähe zu Kühen erlebt wie in Newtopia und habe dort festgestellt das es nicht nur um Konsum und Masse geht sondern mehr darum Gleichgewicht zu schaffen", schreibt er auf seiner Facebook-Seite. Am liebsten würde er die Tiere selbst als Gruppe aufnehmen und verspricht die Fans mit Fotos und Videos auf dem Laufenden zu halten. "Bonny wird wachsen und ihr sollt daran teilhaben", schreibt er weiter und hinterlässt eine (von vielen) private E-Mail-Adresse. Mit Bauer Heiko, der das Gelände unter anderem mit frischem Tierfutter versorgt, hat er bereits gesprochen. Der zeigte sich optimistisch. Ein Angebot, das Christian für die Kühe machen sollte, scheint ganz im Interesse der Produktionsfirma.

Spendenaktion von Tierfans gestartet

Auch der Transport von Zeesen aus dürfte teuer sein. Deshalb haben Fans zu Spenden aufgerufen. Zwischen einem und 100 Euro können die Fans spenden. Nach einem Tag sind mehr als 700 Euro eingegangen. Allerdings sollen rund 4000 Euro zusammen kommen. Die Aktion berührt den Landwirt. "Ich möchte nicht betteln und wollte es erst einmal versuchen selbst zu stemmen. Aber das wird sehr, sehr schwer", sagt er und ist glücklich über die Spendenbereitschaft. 

Von MAZonline

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