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So fit sind die "Newtopia"-Pioniere

Exklusive Sport-News aus dem TV-Camp So fit sind die "Newtopia"-Pioniere

Sind die "Newtopia"-Pioniere Schluffis? Nicht fit? Faul und zu dick? Wenn es einer wissen muss, dann Patrick Maschke. Der Personaltrainer war im TV-Camp. Der MAZ erzählt er, ob es schwer war die Pioniere zu animieren und er plaudert aus, welcher Pionier eine echte Sportskanone ist. Durchgezogen haben die Trainigsstunden jedenfalls nicht alle.

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Newtopia-Euphorie ist in der Region gering

Patrick Maschke in Aktion.

Quelle: Privat

Zeesen. Patrick Maschke ist Personaltrainer und Mental Coach bei no excuses in Berlin. Am Sonntagabend trainierte der 29-Jährige die Pioniere von Newtopia.

MAZ: Herr Maschke, haben Sie sich Newtopia angeschaut und gedacht: Die Pioniere sollten unbedingt fitter werden?
Patrick Maschke: So ähnlich war es tatsächlich. Ich habe gehört, wie die Mädels gesagt haben, dass sie zugenommen haben. Alle wirkten ein bisschen träge und motitvationslos und es gab kleinere Streitigkeiten. Durch den Sport sollten sie einfach ein Ventil haben. Deshalb habe ich ihnen eine E-Mail geschrieben.

Wie schwer war es, die Pioniere wieder zu motivieren?
Maschke: Ich habe ja vorher schon gesehen, wer ein Muffel ist und wer motiviert. Deshalb habe ich bewusst Britta als Motivationscoach angesprochen, ob sie mir hilft. Es war aber eigentlich gar nicht so schwierig, manche hatten sogar schon ihre Sportklamotten an, als ich reinkam. Zwei, drei konnten oder wollten nicht. Am Anfang des Workouts wollten ein, zwei Leute auch direkt aufgeben, aber das hab ich nicht zugelassen und einfach ein paar Übungen selbst mitgemacht. Am Schluss waren es 10 von 15 Pionieren, die dabei waren.

Worauf haben Sie bei der Auswahl der Übungen geachtet?
Maschke : Ich wollte sehr viel mit dem eigenen Körpergewicht arbeiten und so viele Muskelketten wie möglich beanspruchen, so dass der ganze Körper trainiert wird. Damit konnte ich mir einen Überblick verschaffen, wo die Stärken und Schwächen der Pioniere liegen.

Hat sich jemand als besonders sportlich herausgestellt?
Maschke : Besonders gut war wirklich Derk. Er hat sehr viel für die Grundstimmung der Gruppe getan und hat die Leute motiviert und kleine Gruppen gebildet. Enrico war natürlich als Handwerker auch sehr fit und hat extrem viele Wiederholungen für das Team gemacht. Ich hatte ja ein Gruppenworkout mitgebracht. Das ganze Team musste insgesamt beispielsweise 300 Situps und 300 Liegestütze machen. Damit wollte ich auch die Motivation und Kommunikation schulen und den Gruppenzusammenhalt stärken.

Ist Ihnen das gelungen?
Maschke : Am Schluss hatten wir eine super Stimmung. Nach dem Workout sind alle gemeinsam in den Newtopia-Teich gesprungen.

Werden Sie künftig häufiger die Pioniere trainieren?
Maschke : Viele haben gesagt, dass ich wieder kommen soll und sie beispielsweise Lust auf Schlingentraining haben. Wenn Sie das Budget dafür haben, komme ich gerne wieder. Ich habe ihnen aber auch 15 Übungen mit dem eigenen Körpergewicht ans Scheunentor geschrieben, die sie jederzeit selbst machen können.

Glauben Sie, das werden die Pioniere tun?
Maschke : Es können sicherlich einige noch an ihrer Sportlichkeit arbeiten. Deshalb hoffe ich, dass sie weiter dranbleiben. Ich glaube auch, dass es ihnen gefallen hat. Und sie haben direkt gemerkt, dass es wirkt. Die Pioniere bekommen ganz sicher einen Muskelkater.

Hat es Ihnen auch Spaß gemacht?
Maschke : Ich war überrascht, wie schnell alle die Übungen verstanden haben. Deshalb habe ich mich sehr wohl gefühlt.

Interview: Stephan Henke

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