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Newtopias letzter Atemzug: Was nun?

Pforten geschlossen, Pioniere ausgezogen Newtopias letzter Atemzug: Was nun?

Das Tor zu Newtopia ist endgültig geschlossen, die ehemaligen Pioniere schon längst wieder zu Hause. Am Freitagabend zeigt Sat.1 die letzte Sendung. Doch eine Frage bleibt: Was passiert nun mit dem Areal in Zeesen? Wird es zurückgebaut? Oder entsteht in Königs Wusterhausen etwa ein völlig neues Projekt?

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Newtopia-Aus mit enttäuschenden Quoten

Das Tor zu Newtopia ist endgültig geschlossen.
 

Quelle: dpa-Zentralbild

Zeesen. Aus, Ende, vorbei: Newtopia ist Geschichte. Am Freitag zeigt Sat.1 nach 5 Monaten TV-Camp die letzte Folge. Nur eingefleischten Fans dürfte dieses Datum in Erinnerung bleiben.

Die Produktionsfirma Talpa hat den Technikraum hinter der Scheune bereits verlassen. Die Fanseiten auf Facebook schließen nach und nach oder kündigen das Ende zum 24. Juli an. Die Pioniere nutzen dies für letzte Grüße an die Fans. So wie Lennert. Der dankt seinen Zuschauern und Fans. Er zieht ein positives Fazit aus der Newtopia-Erfahrung: "Es gab viele Augenblicke, Sichtweisen und Erfahrungen die ich so in meinem Leben sonst nie hätte erleben dürfen", schreibt er.

Die Pioniere selbst sind bereits am Mittwoch ausgezogen, in einer großen Auktion wurden die letzten Güter des TV-Camps versteigert. Das als „TV-Experiment des Jahres“ angekündigte Camp sorgte nur selten für positive Schlagzeilen. Vielmehr bleiben den Fans wohl die zahlreichen Aussetzer und Peinlichkeiten der Show im Gedächtnis. Doch eine Frage bleibt: Was passiert nun mit dem Newtopia-Gelände? Wird das Camp abgerissen? Oder gibt es andere Pläne?

„Kultropolis“ in unmittelbarer Nähe zum TV-Camp

Im Zeesener Nadelwald jedenfalls, nicht weit vom Newtopia-Camp entfernt, feilen derzeit bereits Musiker, Kreative und Kunst-Enthusiasten an ihrer Zukunftsvision von „Kultropolis“. In bunten Baracken sollen Musikstudios, Ateliers, Werkstätten, Kinos und ein Restaurant entstehen. Auch dieses neue Projekt hat einen Visionär, der die Fäden in der Hand hat. Sein Name ist Dirk Thümmler und er lobt die schier unbegrenzten Möglichkeiten des 25 Hektar großen Areals im Niemandsland. Finanziert wird das Projekt durch Sponsoren. Später sollen Konzerteinnahmen und Musikproduktionen helfen, das Projekt langfristig zu stemmen.

Schon während der Abschlussveranstaltung von Newtopia wurde ein Hinweisschild auf das Unternehmen am Eingang befestigt. Die Zukunft des Newtopia-Geländes selbst scheint indes bereits beschlossene Sache zu sein: Die Scheune soll zurückgebaut, die Kameras entfernt und das Gelände wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden. Was mit dem eigens für Newtopia angelegten Teich passiert, steht noch in den Sternen.

Fans hoffen auf Neuauflage von Newtopia

Hoffnungen von Fans, dass Newtopia an selber Stelle im kommenden Jahr mit neuen Pionieren einen neuen Anlauf im Fernsehen nehmen könnte, scheinen sich somit nicht zu bestätigen. Zumindest nicht in Königs Wusterhausen.

Von Odin Tietsche

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