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Die Großen Drei und die vergessene Brücke

Potsdamer Konferenz Die Großen Drei und die vergessene Brücke

Viele Wege führen nach Cecilienhof. Doch welchen haben die Großen Drei im Sommer 1945 genommen, wenn sie ihre Babelsberger Villen verließen und zur Konferenz ins Schloss fuhren? Bisher gingen Historiker davon aus, dass Stalin, Truman und Churchill über ein Provisorium an der Glienicker Brücke pendelten. Die MAZ hat herausgefunden, dass das nicht stimmt.

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Historischer Fehler nach 70 Jahren entdeckt

Churchill, Truman und Stalin trafen sich im Sommer 1945 in Potsdam, um über die Zukunft Deutschlands zu verhandeln.

Quelle: imago

Potsdam. Am 2. August vor 70 Jahren endete nach knapp drei Wochen die Potsdamer Konferenz, bei der die Siegermächte über die Zukunft Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg verhandelten. Bisher gingen selbst renommierte Historiker davon aus, dass die Delegationen um Stalin, Truman und Churchill Tag für Tag von ihren Villen am Babelsberger Grienitzsee-Ufer aus über einen eigens gezimmerten Holzsteg neben der zerstörten Glienicker Brücke zum Schloss Cecilienhof gefahren sind.

Doch die MAZ hat im Gespräch mit zwei Zeitzeugen und einem Brücken-Experten herausgefunden, dass das so nicht stimmen kann.

Demnach hat es eine Pontonbrücke über die Babelsberger Enge gegeben. Die Route der Großen Drei verlief also nicht wie seit sieben Jahrzehnten kolportiert über Klein Glienicke, sondern vom Kleinen Schloss aus hinüber zum heutigen Lok-Sportplatz.

Die ganze Geschichte über die vergessene Brücke lesen Sie hier oder am 1. August in der Märkischen Allgemeinen.

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In unserem MAZonline-Spezial haben wir die Ereignisse der Potsdamer Konferenz tageweise für Sie zusammengefasst. Das Spezial finden Sie unter: www.MAZ-online.de/potsdamer-konferenz

Von MAZ-Online

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