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Mit 12 schon Chefredakteur

MAZ-Schulreporter Mit 12 schon Chefredakteur

Max Stolzenburg aus Brandenburg ist einer von 42 MAZ-Schulreportern an der Curie-Grundschule in Brandenburg an der Havel. Das Projekt ist für den Zwölfjährigen Fortbildung: Max ist Chefredakteur der Schülerzeitung Curie-Kurier. Wenn seine Lehrerin mit ihrem Wagen ins Schlittern kommt und ihrer Klasse davon erzählt, weiß Max, was ein Reporter zu tun hat.

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Max Stolzenburg ( 4.v.l.) und seine Mitschüler von der 6 a der Curie-Grundschule in Brandenburg sind Zeitungsprofis.
 

Quelle: Volkmar Maloszyk

Brandenburg an der Havel.  Der Brandenburger Grundschüler Max Stolzenburg ist Chefredakteur. Und zwar ein guter, der weiß, was Leser wissen wollen, was Jungen und Mädchen in Brandenburg spannend finden. Der Zwölfjährige und seine Mitschüler der 6 a der Curie-Grundschule in Brandenburg geben den Curie-Kurier heraus. Die Schülerzeitung findet auch in anderen Klassen ihren Absatz und bessert so die Klassenkasse ein wenig auf.

 Gespickt ist der Curie-Kurier mit Rätseln, Witzen, aber auch hart in Teams recherchierten Texten. Derzeit ist Max auf Fortbildung. Seit fast vier Wochen sind er und seine Mitschüler MAZ-Schulreporter. Schon seit 2013 beteiligen sie sich mit ihrer Klassenlehrerin Juliane Krekow an diesem Projekt, das dieses Jahr sein zehntes Jubiläum feiert. „Wir sind alte Hasen im Showgeschäft“, sagt Juliane Krekow. Noch bis zum 5. Dezember erhalten die insgesamt 42 MAZ-Schulreporter der Curie-Schule jeden Tag eine eigene Zeitung wie derzeit mehr als 3000 weitere Schüler in der Region Brandenburg, Havelland, Potsdam-Mittelmark und Potsdam auch.

Beinahe-Unfall wird Zeitungsnews

 Wie Nachrichten entstehen, ist für die 21 Jungen und Mädchen keine Frage mehr: Sie wissen es längst. Als ihre Klassenlehrerin am Wochenende von den tückischen Straßenverhältnissen durch Eisglätte überrascht wurde und mit ihrem Wagen fast in einen Straßengraben rutschte, machten die Schüler den Beinahe-Unfall zur Zeitungsnews. Max Überschrift: „Durch plötzliches Blitzeis fast von der Straße gerutscht.“ Selbst ein Zitat Juliane Krekows fehlt nicht: „Ich hatte Höllenangst“, hatte sie ihren Schülern erzählt. So ist eine authentische Übung entstanden für die Jung-Journalisten. Juliane Krekow mahnt nur schmunzelnd an, nicht der Phantasie freien Lauf zu lassen: „Da wurde die 33-jährige Autofahrerin in einem Bericht auch schon mal zur Geisterfahrerin erklärt“, lacht die gebürtige Brandenburgerin, die in Krahne aufgewachsen ist.

Ein weiteres MAZ-Schulreporter-Projekt sind Kollagen aus MAZ-Artikeln zum Thema „Mit der Zeitung philosophieren“. Denn Buchstaben aneinanderzufügen zu Gedanken, Sätze zu formulieren zu Zeilen, Absätzen und Seiten zusammen zu fügen, mündet in einem: dem Lesen. „Beim Lesen lässt sich vortrefflich denken“, etwa sagte Leo Tolstoi.

Lesen ist Kino im Kopf

 Als die heutigen Sechstklässler vor zwei Jahren in das MAZ-Schulprojekt einstiegen, war ihre Lieblingsseite die MAZ-Kinderseite. „Heute lesen sie vor allem die Artikel auf der Titelseite und der ersten Lokalseite“, beschreibt Juliane Krekow die Entwicklung der jungen Zeitungsleser. „Das Weltgeschehen interessiert sie brennend, ganz viele Fragen haben sie.“ Lesen ist Kino im Kopf, ist ein dazu passendes Zitat aus der Zeitungs-Philosophie-Stunde der MAZ-Schulreporter.

Von Marion von Imhoff

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