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300 „Studenten“ sind angemeldet

Start der Ferienuni 2015 in Oranienburg 300 „Studenten“ sind angemeldet

300 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben sich eingeschrieben: Zur diesjährigen Ferienuni in Oranienburg. Bis zum Freitag gibt es jede Menge Veranstaltungen und auch noch freie Plätze. Es lohnt sich, morgens vorbeizuschauen. Die Seminare und Workshops beginnen ab 10 Uhr.

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Möchte Kindern handwerkliche Grundkenntnisse vermitteln: Goldschmiedin Anett Stepahn aus Borgsdorf im ausgebuchten Kurs. Quelle: Enrico Kugler

Oranienburg. „Wenn es schon diese Möglichkeit gibt, überall mal reinzugucken, dann will ich das ausnutzen“, findet William Gründel. Der elfjährige Lehnitzer war gestern mit Block und Stift bewaffnet zusammen mit Henri Heigl – der 13-Jährige mit Kamera – zwischen den Hörsälen unterwegs. Die beiden gehören zu insgesamt vier zweiköpfigen Teams, die als Fotoreporter die Tage der Vorlesungen und Veranstaltungen begleiten und täglich im Foyer des OSZ in der Willy-Brandt-Straße 20 in Wort und Bild berichten. Eines, von insgesamt 61 Angeboten der mittlerweile 6. Ferienuni, zwischen denen die Kinder und Jugendlichen zwischen acht und 18 wählen konnten. Organisatoren sind die Städte Oranienburg, Hennigsdorf, Velten und Hohen Neuendorf.

„Regenmacher“ entstanden gestern unter Anleitung von Danny, Raphael und Lucas vom Christlichen Jugendzentrum. Dabei wird ein Papprohr mit jeder Menge Nägel beschlagen, das Ganze bemalt und mit Reis befüllt. Schon scheint der Regen zu rinnen. 18 Mädchen und Jungen hatten sich für diesen Workshop entschieden.

Die Ferien-Uni findet zum 6

Die Ferien-Uni findet zum 6. Mal statt.

Quelle: ENRICO KUGLER

Volles Haus auch bei Goldschmiedin Anett Stephan aus Borgsdorf. Unter ihrer Anleitung entstanden Ketten- oder Schlüsselanhänger aus Kupfer: Jedes ein Unikat. Die Mutter zweier Teenager, die das Handwerk von ihrem Vater erlernt hat, war schon bei fünf Ferienunis dabei. Weil „in der Schule handwerkliches Geschick nicht mehr geschult wird, auch die musische Ausbildung fehlt“, begründet sie ihr Engagement. Deshalb fehle auch überall der Nachwuchs: „Denn viele Kinder wissen gar nicht, wie toll es ist, mit den eigenen Händen zu arbeiten.“ Ihr liegt am Herzen, „dass die Kinder später mal in der Lage sind, einen Nagel in die Wand zu bekommen“. Und deshalb mussten ihre „Studenten“ auch ran, lernten mit Hammer, Draht und Flachzange ebenso umzugehen wie mit Salzsäure und Lötlampe.

Es gibt noch freie Plätze


Freie Plätze gibt es zum Beispiel heute für „Percussion“ und „Polizist auf Probe“. Am Mittwoch für „Kommunikation und Umgang mit anderen Menschen“ oder am Freitag für „Mit Socken rocken“. Einfach vorbeikommen.

Ausgebucht ist die „Kinder-Mäp“, bei der Lieblingsplätze und Dreckecken als Foto und in einem Stadtplan dokumentiert werden. Abschlusspräsentation ist am Freitag, 30. Oktober, in der Zeit von 14 bis 15.30 Uhr.

Pro Tag kostet die Teilnahme einen Euro, ein Essen in der Mensa 2,50 Euro. Und Eltern können im Elterncafé „geparkt“ werden.

Es darf auch getanzt werden

Es darf auch getanzt werden.

Quelle: ENRICO KUGLER

Von Heike Bergt

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