Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 8 ° bedeckt

Navigation:
Eine Schule für Naturwissenschaften

Abgeordnete besuchten das Marie-Curie-Gymnasium in Hohen Neuendorf Eine Schule für Naturwissenschaften

Die Mitglieder des kreislichen Bildungsausschusses besuchten das Marie-Curie-Gymnasium in Hohen Neuendorf und ließen sich von Schulleiter Gerd Meusling durch die Etagen führen. Die mathematisch-naturwissenschaftliche Ausrichtung des Gymnasiums soll erhalten bleiben und eventuell mit Spanisch eine neue zweite Fremdsprache angeboten werden.

Voriger Artikel
Das Haus für den reduzierten Lebensstil
Nächster Artikel
Spitzenforschung auf dem Telegrafenberg

Der Bildungsausschuss des Kreistages mit Schulleiter Gerd Meusling im Marie-Curie-Gymnasium.

Quelle: E. KUGLER

Hohen Neuendorf. Seit 25 Jahren gibt es das Marie-Curie-Gymnasium in Hohen Neuendorf und seit zehn Jahren ein neues Schulgebäude. Beide Jubiläen werden an der Schule mit diversen Veranstaltungen, mit jetzigen und ehemaligen Schülern und Angehörigen gefeiert. Ein Grund auch für die Mitglieder des kreislichen Bildungsausschusses, einen Rundgang durch den gesamten Gebäudekomplex zu machen. Schulleiter Gerd Meusling ließ es sich nicht nehmen, durch die Etagen zu führen und Fragen der Abgeordneten zu beantworten.

Man sei zufrieden im Schulkomplex mit der DDR-Plattenbauschule vom Typ Erfurt und dem vor zehn Jahren errichteten Neubau, sagte Meusling. Die Schule mit rund 700 Schülern sei mehr als nachgefragt. Fürs nächste Schuljahr sind laut Meusling 135 Schüler für insgesamt fünf Klassenzüge aufgenommen worden. Darunter waren einige Sechstklässler, die das Gymnasium als Zweitwunsch gewählt hatten. Elf Kinder stünden noch auf der Nachrückerliste. „Wir hoffen, dass die Schülerzahl nicht Überhand nimmt. Wir können immer nur im Wechsel mal vierzügig und mal fünfzügig unterrichten“, erklärte Meusling. Zu klein sind seiner Information nach die Cafeteria und die Aula. Die Schüler würden angehalten, nicht alle zur selben Zeit das Mittagessen einzunehmen. Das sei räumlich nicht möglich. Die Schüler müssten Freistunden oder unterschiedliche Zeiten des Unterrichtsschlusses nutzen.

Froh sind Lehrer und Schüler über den Neubau der Einfeldsporthalle. „Das hilft uns immens weiter“, sagt Meusling. Denn in der benachbarten Stadtsporthalle sei man stets nur Mieter und müsse diverse Dinge im Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen berücksichtigen. „Wir sind froh, über unsere eigene Halle verfügen zu können.“

Stolz ist der Schulleiter auf die Schulbibliothek, in der Bücher im Wert von rund 45 000 Euro stünden. Sie werde auch als Aufenthaltsraum genutzt. Doch ohne Aufsicht gehe das nicht. Man sei froh, seit zweieinhalb Jahren stets eine Person des Bundesfreiwilligendienstes dafür einsetzen zu können. Sonst hätte die Schule ein Problem. Auch viele Eltern würden zum Glück bei der Betreuung der Bibliothek helfen.

Auf Schulabgänge angesprochen, meinte Meusling: „Wer die Klasse zwölf erreicht hat, schafft das Abi. Nach den Klassen zehn und elf würden häufig Schüler auf Berliner Schulen wechseln, weil es dort nur zwei Leistungskurse ohne Mathe gebe. Am Marie-Curie-Gymnasium seien es fünf Leistungskurse und „da ist Mathe immer dabei“.

Laut Gerd Meusling bewahrt die Schule ihre mathematisch-naturwissenschaftliche Ausrichtung. Man erwäge als zweite Fremdsprache Spanisch anzubieten, „ohne dass Latein auf der Strecke bleibt“.

Von Marion Bergsdorf

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Studium & Wissenschaft

"Herr Professorin": Sind weibliche Berufsbezeichnungen auch für Männer sinnvoll?

MAZ Sportbuzzer
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg