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Geburtstagsfeier im Kuze

Zehn Jahre Studentenkultur in Potsdams Innenstadt Geburtstagsfeier im Kuze

Vor zehn Jahren wurde das studentische Kulturzentrum Kuze in der Potsdamer Innenstadt eröffnet. In kombinierter Trägerschaft mit einem Kunstverein und dem Allgemeinen Studierendenausschuss der Universität Potsdam gilt das Modell als weithin einmalig.

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Kunst beherrscht den Blick in den Hof des Kuze.

Quelle: Christel Köster

Innenstadt. Das studentische Kulturzentrum Kuze in der Hermann-Elflein-Straße feiert an diesem Wochenende sein zehnjähriges Bestehen. Ein Ort der Kultur ist das Grundstück bereits seit der Wendezeit, hier die „Erste unabhängige Kunstfabrik“ eröffnete. 1998 übernahm der Offene Kunstverein das Zentrum, aus der „Kunstfabrik“ wurde das „Kunstwerk“, doch für den Verein allein war die Immobilie zu groß.

Nun kam der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Potsdam ins Spiel, der nach einem zentralen Anlaufpunkt für Potsdams Studenten suchte. In öffentlich-privater Partnerschaft mit der Grundwert Gesellschaft GWF des Berliner Unternehmers Dietrich Garski wurde die Immobilie 2004/05 mit einer Gesamtinvestition von 1,2 Millionen Euro und 80-prozentiger Förderung für die gemeinsame Nutzung durch Kunstverein und Studenten ausgebaut. Im Streit um Baumängel kam es zwischen Nutzern und Grundstückseigentümer später zum Zerwürfnis, das mit Insolvenzgefahr und drohender Zwangsversteigerung existenzgefährdend wurde.

Das Programm

Ein Konzert des Würzburger Duos „Hildegard von Bingedrinking“ eröffnet diesen Freitag um 20 Uhr das Festwochenende. Als zweite Band sind Zement aus Würzburg angekündigt.

Am Sonnabend um 17 Uhr gibt es einen Empfang beim Offenen Kunstverein. Um 19 Uhr folgt im Theatersaal ein Impropedia-Spezial mit Improtheater- und Talk-Show. Um 23 Uhr startet die Jubiläumsparty in der Kneipe.

Am Sonntag um 15 Uhr wird in der Galerie des Offenen Kunstvereins eine Verkaufsausstellung eröffnet. Von 15 bis 19 Uhr gibt es einen Familienbastelnachmittag mit Kaffee und Kuchen im oberen Ausstellungsraum. Junge Menschen präsentieren ab 16 Uhr im Theatersaal Ergebnisse des Erzählprojekts „Ich und Du, Müllers Kuh“.

Zu allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei.

Ende 2012 übernahm das Studentenwerk die Immobilie. Das Kuze hat sich als studentisches und Kulturzentrum in der Innenstadt fest etablieren können. Ermöglicht wird der Betrieb durch viele ehrenamtliche Helfer. Pro Monat kommen nach Einschätzung von Kuze-Veranstaltungschef Sören Boller mehr als 1000 Nutzer und Gäste auf das Gelände.

Von Volker Oelschläger

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