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Geld für Potsdamer Forschungseinrichtungen

Landesregierung investiert Millionen in Wissenschaft Geld für Potsdamer Forschungseinrichtungen

Das Potsdamer Moses-Mendelssohn-Zentrum ist profiliert in der Rechtsextremismusforschung. Nun erhält das Haus Geld vom Land für die Fortführung seiner Projekte. Auch der Forschungsstandort Potsdam-Gold profitiert vom Nachtragshaushalt des Landes.

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In der Bibliothek des Moses-Mendelssohn-Zentrums.

Quelle: Michael Hübner

Potsdam. Geldsegen für Potsdamer Forschungsvorhaben: Einrichtungen in der Landeshauptstadt profitieren vom Nachtragsaushalt der rot-roten Landesregierung. Die Forschungs- und Dokumentationsstelle am Moses-Mendelssohn-Zentrum erhält 250 000 Euro für die Fortführung ihrer Arbeiten über Rechtsextremismus. Die Potsdamer Bundestagsabgeordnete Andrea Wicklein (SPD) begrüßt die Entscheidung. „Das Moses-Mendelssohn-Zentrum hat sich bereits mit dem Forschungsprojekt zur Überprüfung von ungeklärten Altfällen, die dem rechtsradikalen Milieu zugeordnet werden, und auf dem Gebiet der Rechtsradikalismus-Bekämpfung einen Namen gemacht“, so Wicklein. Mit der neuen Forschungs- und Dokumentationsstelle, die mit den Landesmittel finanziert werden soll, könne das Zentrum hervorragend an diese Kompetenzen anknüpfen.

Millionen für Bau in Golm

Bedacht wird auch die Max-Planck-Gesellschaft. Sie erhält 2,6 Millionen Euro für Baumaßnahmen am Forschungsstandort Potsdam-Golm. Das Kabinett hatte am Dienstag beschlossen, in den nächsten Jahren insgesamt 4,2 Millionen Euro in Wissenschaft, Forschung und Kultur zu investieren. Auch wichtige Maßnahmen zur Integration von Flüchtlingen sollen mit dem Geld umgesetzt werden, so Wissenschaftsministerin Sabine Kunst (SPD), die bis zu ihrem Wechsel in die Politik Präsidentin der Universität Potsdam war. Hochschulen und Kultureinrichtungen werden in diesem Bereich mit zusätzlich rund 1,2 Millionen Euro unterstützt. Der Landtag muss Anfang 2016 noch über den Nachtragsetat entscheiden.

Von Marion Kaufmann

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