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Zwischen heiß und lausekalt

Lange Märsche Zwischen heiß und lausekalt

Obwohl das Grönlandteam unter Leitung des Potsdamers Wilfried Korth mittlerweile den höchsten Punkt seiner Route erreicht und folglich den vermeintlich leichteren Weg hinunter an die Westküste eingeschlagen hat, melden die Forscher die dritte ultraharte Etappe in Folge. Trotz aller Mühen bleiben die Eiswanderer optimistisch.

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Auch bei Schneefall zeigt sich im Camp am Himmel die Sonne.
 

Quelle: Privat

Grönland.  „Wir haben die dritte Monsteretappe gemeistert“, meldete der Potsdamer Vermessungswissenschaftler Wilfried Korth in der Frühe aus Grönland. Auf der Route des berühmten Vorgängers Alfred de Quervain hatte sein Team da gerade den dritten mehr als sieben Stunden dauernden Gewaltmarsch durch das Eis in Folge hinter sich. Über 21 Kilometer am Stück hat das Quartett wiederum geschafft.

Während der Kommentar der Grönland-Forscher am Vortag bei Windstille und Sonnenschein wie aus hiesigen Sommer-Breiten anmutet – „fast unerträglich heiß“ – erinnern die aktuellen Beschreibungen eher an den eigentlichen Aufenthaltsort in der Arktis: „lausekalt -16 fallend“. Dennoch bleibt das Team optimistisch: „Es läuft gut.“

Aus dem Tagebuch

Montag, 17.8.2015

Nach wieder einem langen Tag mit 7:20h reine Marschzeit haben wir nach 21,7km Laufstrecke das Camp 22 erreicht.

Der Tag begann mit Nebel und Kälte, setzte sich mit Windstille und Sonnenschein fort (fast unerträglich heiß!) und endete im totalen white-out beim Lageraufbau. Also alles dabei. Wir hatten sogar etwas Wind von hinten, aber an Segeln war noch nicht zu denken. viel zu wenig! Ab 25 km/h können wir die parawings auspacken ;-)

Dienstag, 18.8.2015

Heut nur kurze Statusmeldung.

Es ist spät und lausekalt -16 fallend.

Wir haben die dritte Monsteretappe in Folge gemeistert.

7:03 h reine Laufzeit, 21,1 km und sind am alten Camp 23 von 2002. Es läuft gut, wenns auch etwas wehtut (manchmal).

Von Gerald Dietz

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