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Luftfahrttechnik ist der Renner

Countdown für Studienbewerbungen an der TH Wildau Luftfahrttechnik ist der Renner

Der Countdown läuft. Am Mittwoch um Mitternacht endet die diesjährige Bewerbungsfrist für das Herbstsemester an der Technischen Hochschule Wildau. Dort werden insgesamt etwa 3500 Bewerbungen für die rund 1000 Studienplätze erwartet. Als Renner erweist sich der Studiengang Luftfahrttechnik/ Luftfahrtlogistik.

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Silja Künzel rechnet mit einem Bewerberansturm.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Wildau. Der Countdown läuft. Wer noch einen der begehrten Studienplätze an der Technischen Hochschule Wildau (TH) ergattern will, muss sich beeilen. Am Mittwoch pünktlich um Mitternacht endet die diesjährige Bewerbungsfrist für das Herbstsemester.

Die Sachgebietsleiterin für Studentische Angelegenheiten, Silja Künzel, rechnet insgesamt mit 3500 Bewerbungen für die etwa 1200 Studienplätze in den 29 Bachelor- und Masterstudiengängen. Die überwiegende Mehrheit von ihnen ist mit einem Numerus clausus (NC) belegt. Der Rekord des Jahres 2012 mit 4300 Bewerbern wegen der damals einmalig doppelten Abiturjahrgänge und des Wegfalls der Wehrpflicht wird damit zwar nicht erreicht, dennoch ist Künzel mit dem Interesse der Bewerber sehr zufrieden. Während die Hochschule in den Vorjahren um diese Zeit mit Waschkörben von Bewerbungsunterlagen überschüttet wurde, geschieht dies jetzt fast ausnahmslos online. Allein für Dienstag rechnet Künzel aufgrund langjähriger Erfahrungen noch mit dem Eingang von 400 bis 500 Bewerbungen.

Dabei zeichnet sich bereits ab, dass sich der Studiengang Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik wie schon in den Vorjahren als Renner erweist. Dafür gibt es knapp sieben Interessenten auf einen der 35 Studienplätze. In der Gunst der Abiturienten ähnlich hoch steht der Studiengang Verwaltung und Recht, bei dem fast sechs Bewerber um einen Studienplatz konkurrieren. Auf ein bundesweites Interesse stößt auch der Studiengang Logistik, bei dem etwa drei Bewerbungen auf einen Studienplatz eingehen. Bei der Betriebswirtschaft ist das Verhältnis ähnlich. Als bedauerlich bewertet Künzel hingegen, dass die Anzahl der Interessenten für den Studiengang Ingenieurwesen/Maschinenbau rückläufig ist. Lagen hier noch vor drei Jahren knapp 350 Bewerbungen für 80 Studienplätze vor, so sind es bisher nur 128. Im Vorjahr waren es knapp 200. Und dies, obwohl die Jobaussichten und der Verdienst bei den Maschinenbauern als glänzend bewertet werden. Die Experten sagen aber auch, dass dieses Studium keinesfalls zu den Leichtgewichten gehört.

Noch nicht so stark nachgefragt sind die freien Studiengänge Bioinformatik/Biosystemtechnik, Telematik sowie die beiden neuen Studienrichtungen Automatisierungstechnik und Verkehrssystemtechnik, die erstmals im Herbstsemester 2014 angeboten wurden.

Als vorteilhaft für das künftige Studium erweist sich, dass etwa ein Drittel der Bewerber neben dem Abitur schon über eine Berufsausbildung verfügt. Stark zunehmend ist auch die Anzahl der Interessenten, die über eine berufliche Bildung, aber keine klassische Zugangsberechtigung für die Hochschule wie das Abitur oder die Fachhochschulreife verfügen. Ihr Anteil beträgt schon jetzt etwa zehn Prozent.

Von Franziska Mohr

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