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Schnupperstudium an der TH Wildau

Erste Wahl nach dem Abi Schnupperstudium an der TH Wildau

Schüler der elften und zwölften Klassen und andere Interessierte können derzeit in die berufsbegleitenden Studiengänge der TH Wildau hineinschnuppern. Das Angebot wird gut angenommen.

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Einer der Workshops fand im Intralogistiklabor statt.

Quelle: Karen Grunow

Wildau. Ganz gezielt ist der Abiturient Adrian Thiemann vor einer Weile bei der Studienberatung der Technischen Hochschule Wildau gewesen, denn er möchte gerne Europäisches Management studieren. Dort erfuhr er von dem Schnupperstudium, das dieser Tage für interessierte Schüler an der TH angeboten wird. Am Sonnabend können außerdem diejenigen, die sich für berufsbegleitende Studiengänge interessieren, ebenfalls ein wenig in den Wildauer Studienalltag eintauchen.

Seit Montag ist der 17-Jährige aus Berlin-Köpenick nun in Wildau, besucht Vorlesungen und Workshops, die eigens für die 53 angemeldeten jungen Leute organisiert worden sind. „Der größte Teil geht in die elfte oder zwölfte Klasse“, erzählt Anke Renger, die das Schnupperstudium konzipiert hat. Zum zweiten Mal bereits gibt es dieses Angebot in den Herbstferien. Die meisten der diesjährigen Teilnehmer kommen aus Brandenburg, viele außerdem aus Berlin, eine Schülerin aus Hessen ist dabei und zwei junge Männer aus der Mongolei, die derzeit als Gastschüler in Brandenburg leben. Je nachdem, was sie interessiert, können sie sich einfach in die Vorlesungen setzen, Anke Renger selbst leitet einige an in den TH-Schülerlaboren, die die Wissenschaftlerin koordiniert.

Bei Marcus Günzel, Laboringenieur im Studiengang Logistik, hatten sich gestern Nachmittag acht Schüler eingefunden, um im neuen Intralogistiklabor einen ganz praktischen Einblick in diesen Studiengang zu erhalten. Sophia Genzel aus Eberswalde ist auch dabei. „Alles, was in Richtung Wirtschaft geht, finde ich spannend“, sagt die angehende Abiturientin. Sie ist vor allem nach Wildau gekommen, um die Verwaltungsstudiengänge kennenzulernen. Dass es diese in der derzeitigen Form bald nicht mehr geben wird, sondern stattdessen ein interner, vom Land und den Kommunen entworfener und auch ausgeschriebener Studiengang für öffentliche Verwaltung an der Wildauer Hochschule angeboten werden wird, hat sie nun erst erfahren und ist etwas enttäuscht, da sie sich das bislang für sich nicht vorstellen kann. Trotzdem sagt sie: „Es hat sich für mich gelohnt. Es ist spannend, das Studienleben kennenzulernen.“

Die 17-jährige Vanessa Lotz aus Hangelsberg hat den Tipp für das Schnupperstudium an der TH von ihren Eltern bekommen. Ihr gefiel das Angebot „Frag den Studi“, wo die Teilnehmer Studierende ausquetschen konnten. „Erst war ich gegen eine Fachhochschule“, sagt sie, doch es gefällt mir hier gut, weil es so kompakt und modern ist.“ Das lobt auch Adrian. Er weiß nach dieser Woche, dass sein Studienwunsch und auch Wildau für ihn noch immer erste Wahl nach dem Abi sein werden.

Von Karen Grunow

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