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Sehsüchte mit Rekord: So viele Filme wie nie

45. Internationales Studentenfilmfestival in Potsdam Sehsüchte mit Rekord: So viele Filme wie nie

So viele Beiträge wie noch nie sind für das Internationale Studentenfilmfestival Sehsüchte eingereicht worden! Rund 3000 Filme aus aller Welt erreichten die Organisatoren aus der Filmuniversität „Konrad Wolf“. Studentische Beiträge aus Babelsberg laufen auch bei der 66. Berlinale.

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die Filmuniversität „Konrad Wolf“ in Babelsberg.

Quelle: Christel Köster

Babelsberg. Aus aller Welt sind rund 3000 Filme für das 45. Internationale Studentenfilmfestival Sehsüchte (20. bis 24. April) in Babelsberg eingereicht worden – etwa dreimal so viele wie 2015! Das hat jetzt Sehsüchte-Sprecherin Lea Busch mitgeteilt. Grund für die Rekordbeteiligung: Erstmals konnten die Beiträge komplett digital über eine Plattform eingereicht werden. Das Brennen, Beschriften und Verschicken von DVDs entfiel, obwohl die Programmgruppe dennoch einige Silberscheiben erreicht haben. Traditionell wird Sehsüchte von Medienwissenschafts-Masterstudenten der Filmuniversität „Konrad Wolf“ organisiert. Europas größtes Studentenfilmfestival, das vor allem in der Filmuni stattfindet, steht diesmal unter dem Motto „Space“: Geschaffen werden soll ein „kreativer Kosmos, der frischen Ideen keine Grenzen setzt“. Neu vergeben wird der Genrepreis für einen studentischen Western, Science-Fiction- oder Actionfilm.

Beiträge Babelsberger Filmstudenten laufen nicht nur bei Sehsüchte, sondern auch bei der 66. Berlinale (11. bis 22. Februar). Vier Filme sind in die Nachwuchssektion Perspektive Deutsches Kino eingeladen worden. Manuel Inacker blickt in seiner Doku „Pallasseum – Unsichtbare Stadt“ hinter die Fassaden eines Berliner Wohnblocks. „Wir sind die Flut“ von Sebastian Hilger (Regie, Filmakademie Baden-Württemberg) und Nadine Gottmann (Drehbuch, Filmuni) erzählt von zwei Physikern, die das Verschwinden des Meeres aufklären wollen. Aline Fischer erzählt in ihrem Diplomfilm „Meteorstraße“ von einem jungen Palästinenser, der nach Orientierung in der Männerwelt sucht. Regisseurin Katarina Stankovic ist mit ihrem mexikanisch-serbischen Kurzfilm „Kreis mit vier Ecken“ vertreten.

Von Ricarda Nowak

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