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Potsdamer zaubern magische Momente

Licht und Sound Potsdamer zaubern magische Momente

Das Potsdam-Bremer-Kölner Künstlerkollektiv Xenorama inszeniert in einer Projektionsshow das Karlsruher Schloss zum 300. Stadtgeburtstag. Vier Monate haben fünf Künstler in die Vorbereitungen einer bildgewaltigen Projektionsshow investiert. Bis Freitag können Besucher noch die Best-of-Shows auf dem Schlossvorplatz erleben.

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Das Karlsruher Schloss – in Szene gesetzt vom Künstlerkollektiv Xenorama.

Quelle: promo

Potsdam. Wenn dieser Tage die Fassade des Karlsruher Schlosses in ganz anderem Licht als gewohnt erstrahlt, ist das auch der Künstlergruppe Xenorama zu verdanken. Die jungen Sound- und Lichttüftler aus Potsdam, Bremen, Köln und zeitweise Durban (Südafrika) wurden zu den seit Sommer währenden „Schlosslichtspielen“ anlässlich des 300. Karlsruher Stadtgeburtstags eingeladen. Bis Freitag können Besucher noch die Best-of-Shows auf dem Schlossvorplatz erleben, darunter die Projektion „Oneironaut“ von Xenorama.

Im Sommer des vergangenen Jahres haben sich Ingenieur und Medienkünstler Marcel Bückner, Programmierer Tim Georg Heinze, Jazzmusiker und Ingenieurwissenschaftsstudent Richard Leroy Oeckel, der interdisziplinäre Gestalter Lorenz Potthast sowie Künstler und Gestalter Moritz Janis Richartz zu Xenorama zusammengetan. Das Quintett ist miteinander befreundet, so lag es nahe, dass man miteinander künstlerische Visionen umsetzt. „Wir sind ein interdisziplinäres Kollektiv für audiovisuelle Kunst“, erklärt Bückner, der am evangelischen Gymnasium Hermannswerder Abi machte und nun zwischen Köln und Potsdam pendelt. Mittels „Technologie Magisches zu erschaffen“ und immersive Erlebnisse zu kreieren – das sei Ziel der Künstler. Interaktive Installationen und ortspezifische Video-Projektionen sind das Gebiet, auf dem sich die Künstler interdisziplinär austoben. Auf sich aufmerksam machte Xenorama erstmals beim Fassaden-Projektions-Festival „Genius Loci Weimar“ im August 2014. Daraufhin wurde das Künstlerkollektiv nach Karlsruhe geholt. In der Jubiläumsstadt wollte Xenorama nun „die träumerische Vision des Markgrafen Karl Wilhelm“ inszenieren, in deren Folge Karlsruhe und sein Schloss entstanden. „Losgelöst von physikalischen Grenzen werden Räume des Möglichen verlassen. Vor dem geistigen Auge wird das Idealbild eines Schlosses errichtet, welches aus sich heraus mit seiner realen Form ringt“, beschreibt Xenorama ihre Show. Vier Monate haben die fünf Künstler in die Vorbereitungen ihrer bildgewaltigen Projektionsshow investiert. Wann es eine ähnlich spektakuläre Inszenierung in Potsdam geben könnte, ist noch unklar. „Wir arbeiten daran, wollen uns in Potsdam natürlich auch präsentieren“, sagt Bückner. Ein Festival, eine Museumseröffnung wären geeignete Anlässe.

In der nächsten Zeit heißt es jedoch erstmal Klinken putzen. Das Künstlerkollektiv will auf einschlägigen Messen ausstellen und zeigen, welche Licht- und Sound-Überwältigungsmaschinerie angeworfen werden kann. Die Industrie- und Handelskammer Potsdam glaubt jedenfalls an Xenorama. Den jungen Künstlern wurde bereits ein Start-up-Coach zur Seite gestellt.

Von Ricarda Nowak

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