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Zehn Professoren auf einen Streich

„Meilenstein“ an der neuen Medizinischen Hochschule Brandenburg Zehn Professoren auf einen Streich

Das Wissenschaftsministerium im Land Brandenburg hat die ersten zehn Hochschulprofessoren der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) berufen und ihnen die akademischen Bezeichnung eines ordentlichen Professors verliehen. Dekan Dieter Nürnberg spricht von einem „Meilenstein“.

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Die MHB-Professoren (v.l. Walter Noske, Martin Heinze, Ingo Deckert, Johannes Albes, Christian Stoll, Dieter Nürnberg (Dekan), Ludger van Gisteren, Gerhard Danzer, Frank Hufert und René Mantke.
 

Quelle: MHB/ E. A. Hoffmann

Brandenburg an der Havel.  Das Wissenschaftsministerium im Land Brandenburg hat die ersten zehn Hochschulprofessoren der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) berufen und ihnen die akademischen Bezeichnung eines Universitätsprofessor verliehen. Darauf weist René Mantke hin, Chefchirurg des Städtischen Klinikums Brandenburg und Prodekan für Wissenschaft und Forschung der im vergangenen Jahr gegründeten privaten Medizinhochschule, die ihre Studentenausbildung auf die beiden Standorte Neuruppin und Brandenburg an der Havel verteilt.

René Mantke gehört wie der Augenspezialist Walter Noske und der Internist Markus Deckert zu den Brandenburger Chefärzten, die das zuständige Ministerium zu Professoren berufen hat. Die weiteren sieben neu berufenen Universitätsprofessoren sind als Chefärzte an den Kliniken in Neuruppin und Bernau tätig.

Kritisches Auswahlverfahren

Die Professoren wurden, wie an Universitäten üblich, von sogenannten Berufungskommissionen ausgewählt. Im Unterschied zu Universitätskliniken bestehen die Kommissionen im Falle der MHB überwiegend aus externen Fachleuten. Als neue Medizinhochschule werde die MHB in der Fachwelt kritisch beäugt und lege auch deshalb höchsten Wert auf ein Auswahlverfahren, das kritischer Betrachtung standhält, erläutert René Mantke.

Zu den gerade berufenen Professoren kommen im Laufe der nächsten Monate weitere hinzu. Derzeit laufen nach Angaben Mantkes etwa zwanzig Berufungsverfahren, etwa in den Fächern Anatomie, Thoraxchirurgie und Kinder- und Jugend-Psychiatrie.

Zehn Professoren ernannt

Die akademische Bezeichnung „Professor“ wurde verliehen an Johannes Albes (IKardiochirurgie), Gerhard Danzer (Innere Medizin, psychosomatische Medizin, Gesundheitspsychologie), Markus Deckert (Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie), Ludger van Gisteren (Medizinische Psychologie, Klinische Psychologie und Psychotherapie), Martin Heinze (Psychiatrie und Psychotherapie), Frank Hufert (Mikrobiologie und Virologie), René Mantke (Allgemein- und Viszeralchirurgie), Walter Noske (Augenheilkunde) und Christian Stoll (Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie).

Dieter Nürnberg, Dekan der Hochschule, sprach in der ersten Fakultätssitzung von einem „weiteren historischen Meilenstein in der Geschichte unserer Bildungseinrichtung“.

Von Jürgen Lauterbach

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