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Am Wochenende mit dem Bus zum Kyritzer See

Neues Angebot für die Sommerferien Am Wochenende mit dem Bus zum Kyritzer See

Ab Sonnabend kann man in Kyritz mit der Stadtlinie 701 von der Lindenschule durch die Stadt bis zum Untersee fahren. Das Angebot gilt zunächst für die Sommerferien. Danach soll eine neue Entscheidung getroffen werden. Die Busgesellschaft hat beobachtet, dass das Interesse an der Stadtlinie zugenommen hat und musste den Kleinbus durch einen größeren ersetzen.

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Schon jetzt fährt ein großer Bus auf der Strecke der Stadtlinie. Sie verkehrt für die Ferienzeit nun auch an den Wochenenden.

Quelle: Sandra Bels

Kyritz. Es ist ein Pilotprojekt, das die Stadt Kyritz zusammen mit der Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft anbietet. Die Stadtlinie mit der Nummer 701 verkehrt in den bevorstehenden Sommerferien auch am Wochenende. Gäste, aber auch Einheimische können so am Wochenende in Kyritz einkaufen gehen, das Strandbad oder die Insel im Untersee besuchen, in ein Restaurant einkehren oder an einem Gottesdienst teilnehmen – und das ohne Auto oder Fahrrad.

Vom kommenden Sonnabend an bis zum 30. August stehen dann zwischen der Lindenschule, dem Stadtzentrum und dem Untersee auf der Stadtlinienstrecke 701 für samstags fünf und für sonntags vier Runden im Fahrplan. Die Fahrzeiten sind mit der Linie 711 Kyritz–Neuruppin und der Regionalbahn 73 Kyritz–Neustadt abgestimmt. Sie passen aber auch zu den Öffnungszeiten des Kyritzer Strandbades sowie zu den Anfangszeiten der Gottesdienste am Sonntag. Die Busse fahren zwischen 9.30 Uhr und 18 Uhr. Im Einsatz ist ein barrierefreier Niederflurbus. Darin finden mindestens 32 Personen einen Sitzplatz.

Zu bestimmten Zeiten gab es Kapazitätsprobleme

„Uns geht es darum, dass die Menschen auch am Samstag zum Einkaufen fahren können und dass sie am Wochenende zum Beispiel zum See kommen“, sagt die Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke. Ulrich Steffen, Geschäftsführer der Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft (ORP), sagt: „Derzeit haben wir den Kleinbus auf der Stadtlinie durch einen doppelt so großen ersetzt.“ Das sei geschehen, weil es zu bestimmten Zeiten Kapazitätsprobleme gegeben hat. Steffen schließt daraus, dass „die Stadtlinie an Attraktivität gewonnen hat“. Nun soll geschaut werden, wie die Fahrgäste die sieben Wochenenden annehmen. „Dann sehen wir weiter“, so Steffen.

Die Wochenendfahrten zum See mit dem Bus waren vor neun Jahren wegen zu geringen Interesses eingestellt worden. Innerhalb der Zukunftskonferenz unter dem Motto „Aktiv – familiär – lebenswert – Kyritz 2025“, die im April dieses Jahres in der Carl-Diercke-Schule stattfand, wurde der Stadtlinienverkehr am Samstag und Sonntag von den Teilnehmern als eines der 50 wichtigsten Zukunftsprojekte benannt. Die Wochen­end-Stadtlinie wird nun das erste Projekt aus der Zukunftskonferenz sein, das umgesetzt wird. Möglich wurde dies durch die Kooperation der Stadt Kyritz mit der Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft und mit der Unterstützung der Kyritzer Wohnungsbaugesellschaft. Wobei die Stadt die zusätzlichen Fahrten am Wochenende finanziert, wie Bürgermeisterin Nora Görke mitteilt. Händler, Gastronomen und Hoteliers, die Wohnungsbaugesellschaft als Betreiber des Strandbads, aber auch die Senioreneinrichtungen würden das neue Angebot begrüßen. Sie und ORP-Geschäftsführer Ulrich Steffen hoffen nun, dass das neue Angebot gut angenommen wird und die Kyritzer, aber auch die Touristen am Wochenende zahlreich die Stadt Kyritz mit der Stadtlinie erkunden.

Von Sandra Bels

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