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Blütenmotive auf Kacheln

Keramik-Frühling in Velten Blütenmotive auf Kacheln

In Velten fand am Wochenende der Keramik-Frühling mit Ausstellungen und mit Angeboten statt, selbst zu töpfern. So konnten Kinder in der Töpferei von Manuela Malenz vor dem Brennen von Gefäßen ihre Namen in den Ton ritzen. Neben moderner Keramik wie hier von Ingrid Jacobsen im Gärtnerhof zeigte das Ofenmuseum Öfen und Kacheln mit Blütenmotiven.

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Ingrid Jacobsen mit ihren Arbeiten auf dem Gärtnerhof in Velten.

Quelle: Helmut Schneider

Velten. Zum sechsten Mal in Folge fand am Wochenende in Velten der „Keramik-Frühling“ statt. 2011 hatte ihn der Gärtnerhof Velten aus der Taufe gehoben, dem sich dann später das Ofen–und Keramik Museum und die Töpferei von Manuela Malenz anschlossen, erklärt Kuratorin Imke Küster. Sie konnte diesmal acht Keramikkünstler aus Berlin anlocken, die ihre mit verschiedensten aufwendigen Techniken erarbeiteten Produkte, die auch zu kaufen waren, in der Gärtnerei ausstellten.

In der Töpferei Malenz konnte man zusehen, wie Tassen und Becher auf der Töpferscheibe aus Ton geformt werden. Entsprechend herrschte Andrang vor allem von Kindern, die in die Rohlinge ihren Namen einritzten und ihre Lieblingsfarbe bestimmen konnten. Die Becher werden später gebrannt und können dann den glücklichen Besitzern ausgehändigt werden. „Ich hatte keine Langeweile, es war ein Kommen und Gehen“, sagte Manja Wetendorf, die für die Kids die Becher geformt hatte.

Mit einer Vernissage „Florales aus der Kachelbäckerei“ beteiligte sich das Ofen- und Keramik Museum in Velten am diesjährigen Keramik-Frühling. Aus den Beständen von 4 000 einzelnen Ofenkacheln hatte Franca Dietz-Breuer 80 Objekte mit Blütenmotiven ausgesucht und mit sechs kleinen „Epochen-Inseln“ einen Querschnitt durch die Jahrhunderte vom Barock bis zur Gegenwart gezogen. Darüber hinaus zeigt diese Sonderausstellung eine repräsentative Auswahl an Figuren, Öfen, Schmuckelementen wie Ofenbekrönungen, Baukeramiken und Fliesenbildern, die mit floralen Elementen versehen sind, darunter auch Skulpturen der Frühlingsgöttin Flora aus dem Jahr 1850. Ein besonderes Schmuckstück der Ausstellung ist ein transportabler Ofen mit Löwenzahn- Dekor aus dem Jahr 1910.

In ihrer Begrüßungsrede wies Museumschefin Nicole Seydewitz darauf hin, dass noch zwei weitere Ausstellungen zu dem Thema „Handwerk zwischen gestern und heute“ in diesem Jahr folgen werden. Eine über „Pöttemacher“, wie sich Keramikerin Hedwig Bollhagen bezeichnete, und eine andere in Zusammenarbeit mit der Schornsteinfegerinnung.

Durch einen MAZ-Artikel sei sie auf den Keramik-Frühling gestoßen, erzählte Beate Ulrici aus Schildow. „Ich suche hier Anregungen für meine eigenen Arbeiten“, gab die Hobbykeramikerin als Grund ihres Besuches an.

Von Helmut Schneider

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